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Jeschurun · 1867-07-01 · Heft 10-11 (Juli 1867) · p. 369

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1866-1867)
Issue
Heft 10-11 (Juli 1867)
Article
Über die Vitalität der jüdischen Race in Europa
Date
1867-07-01
Page
369 (sequence 11)
Language
German
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Von Michel L6vy. Agg vend und kurz nach der Entbindung sterben. Das Verhaltnist ist bei ihnen 1 auf 39,5 Geburten, während es ungefähr 1 auf 30 bei den Christen ist (Hoffmann 1823 bis 1840). 1819 verzeichnet Herr Legoyt 1 Todtgeburt auf Evangel. ' Kathol. Juden. 24,61 eheliche Geburten 27,24 71,32 17,86 uneheliche Geburten 20,05 26,43 Allster Preußen sind die statistischen Documente weniger vielfettig und eingehend; aber in Hamburg wie in Frankfurt, in Padua wie Toscana, in Sachsen wie in Oesterreich, in Frankreich wie in Algier stimmen sie in den verschiedenen Punkten, die wir prüfen überein und gelangen zu gleichen Schlüssen. Da das Verhältnifi der Geburten zur Bevölkerung die mittlere Lebensdauer in den stationären Gruppen der Menschen ausdrückt, wird man vorherschen, daß nach den mitgetheilten Thatsachen, die mittlere Lebensdauer der Juden die der Gcsammtbevölkerung überschreiten must und die Differenz zu ihren Gunsten ist ungefähr fünf Jahre. Die statistischen Aufnahmen in Preußen weisen ihnen nur 1,61 Todesfälle auf 100 nach, während für die Gesammtbevvlkerung des Königreichs die Sterbltchkeitsziffer 2,62 auf 100 ist. Daraus ergibt sich, daß die Bevölkerung um 1,36 zu 100 bei den Christen Und 1,73 bei den Juden jährlich zunimmt. Der Bestand der Einen verdoppelt sich in einem Zeitraum von 51 Jahren, während der der Andern dazu nur 4072 Jahre gebraucht. 1849 zählte Preußen 1 Sterbefall auf 34,35 Evangelische, 30,18 Katholiken, 40,69 Juden Herr Legoyt hat für Frankreich (1855 bis 1859 fünf Jahre) eine Sterblichkeitstafel nach dem Alter für die Inden und für die Gesammtbevvlkerung angesertigt, aus welcher er folgende Schlüsse zieht: 1. Was Geburten betrifft so übertrifft die mittlere Lebensdaner der Gesannntbevölkernng die der Juden (Männer); 2. in alle» andern Altern gebührt der Vorrang den Juden; 3. was die jüdischen Frauen anbelangt, so erreicht ihre durchschnittliche Lebensda׳ er nicht die der Gesammtbevölkerung desselben Geschlechts bis zum Alter von 66 Jahren, aber von da an übertrifft sie dieselbe.

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