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Jeschurun · 1866-12-01 · Heft 3 (Dezember 1866) · p. 111

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
13 (1866-1867)
Issue
Heft 3 (Dezember 1866)
Article
England [Nachricht] / Montefiore, Sir Moses
Date
1866-12-01
Page
111 (sequence 2)
Language
German
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Seit meiner Rückkehr aus dem heiligen Lande, beabsichtigte ich immer, dem Board über die von mir in der wichtigen Mission, mit welcher er mich betraut hatte, getroffenen Maßregeln, Rechenschaft abzulegen. Zahlreiche und dringende Geschäfte jedoch heischten meine Aufmerksamkeit, eine Niedergeschlagenheit, die ich über den Tod meines tiefbetrauerten und geschätzten Freundes Dr. Hodgkin em- Pfand, und besonders eine Krankheit, welche wich neulich zwei Monate lang gefesselt hielt, hinderten mich bis heute, dem Board das mitzutheilen, was ich hiermit das Vergnügen habe, zu seiner Kenntniß zu bringen. Lassen Sie mich mit der Bemerkung beginnen, daß ich jede nutzlose Länge zu vermeiden suchen werde. Indessen halte ich es für meine Pflicht, im Hinblick aus das lebhafte Interesse, welches die Unterzeichner des Hülfsfonds für die Lage und das Gedeihen Palästina^s, gezeigt und in Anbetracht der Freigebigkeit, mit welcher sie für die Unterstützung der Bewohner dieses Landes beigesteuert und der Sympathie, welche sie in Wort und That bewiesen haben, mich nicht blos auf einen trockenen Bericht der Maßregeln, welche ich getroffen habe, zu beschränken. Vielmehr werde ich versuchen, ein treues Bild dessen, was ich gesehen undgehört habe, zu geben. Ich erlaube mir daher meine Beobachtungen in Form eines Tagebuchs zu geben, welches, obgleich es Einzelheiten enthält, die strenggenom'.nen nicht zu unserem Thema gehöre!!, sowohl den! Board, wie unserer ganzen Gemriude als auch allen den vielen Leuten bei uns und in fremden Ländern, welche stets für alle die Wohlfahrt des heiligen Landes betreffenden Angelegenheiten, eine rege Sorgfalt bethättgen, hoffentlich nicht unerwünscht sein wird. Bei jeder Gelegenheit, wo ich berufen war meine bescheidenen Kräfte dem Dienste der Humanität zu weihen, von der Regierung Ihrer Majestät nachdrücklich unterstützt, erinnerte ich mich mit dankbarem Andenken der Empfehlungsbriefe, welche dieselbe niemals ermangelt hatte, mir auf meinen Wunsch, prompt und gefällig an die Gesandten, Admiräle und überhaupt an die englischen Vertreter im Auslande zu ertheilen, und hielt es für angemessen, vor meiner Abreise um Er- Neuerung dieser Gunst nachzusü'chen. (Fortsetzung folgt.) Frankfurt 6m Main. W e r; s r o n s - A n ft alt von Dr. M. Hirsch. Allen Eltern, welche ihren Söhnen eine gründliche, real-wissenschastliche und religiöse Bildung gewähren wollen, hält sich diese

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