Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 12 (1865-1866)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1866)
- Article
- Die große Armee
- Date
- 1866-07-01
- Page
- 349 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2932754-2932961-2932972-2950174--10169-2950221- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Von Di. M. Hirsch. 349 Da zuckt's wie Wetterleuchten Wohl über das bleiche Gesicht, Es flüstern die Lippen, die feuchten, E-cliod-. man hört eS nicht — Der Heeresmcister droben Hat seinen Schwur gehört, Hat ihn zu sich gehoben — Seht, sein Gesicht verklärt! Es tragen die Kamraden Die Hüll' ohn' Prunk und Zier Hinaus, wo Alle geladen, Jn's große Winterquartier. Wo still sie Alle jenes großen Morgens warten, Da der Posaune Ruf die Schläfer weckt Und Alle sammelt um die ewigen Standarten, Empor, zum Höheztel, das Gott gesteckt. Was war das feste Vertrauen, Das Jedem weich bettet das Grab? Er könnt' aus die Seinen bauen; Sie wichen vom Schwure nicht ab. Und wenn nun Zeiten kamen Des Abfalls, der Desertion — Verlassen die alten Fahnen, Verlassen zu Schimpf und Hohn — : Wie auch die Reihen gelichtet, Geschmolzen der Treuen Schaar, Neu werden die Cadres errichtet, Sie wachsen von Jahr zu Jahr! Ein solcher Stamm der alten Schaaren, Der Zukunft sichrer Kern,