Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 11 (1864-1865)
- Issue
- Heft 6 (März 1865)
- Article
- Beiträge zum Verständnis der ersten Blätter des Pentateuch
- Date
- 1865-03-01
- Page
- 177 (sequence 5)
- Language
- German
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ersten Blätter des Pentateuch. 177 des allmächtigen Gottesgeheißes, der יקוו המים gesprochen, und daM i« verlierbar dem Wasser diese gewaltige Richtung gegöbeN. —;וחריאו! היבעזה יבש ifl der diametrale Gegensatz von מים. Dieses: מקק <מכך ,מגג ,מיי, das erweichende, auflösende Element. יבש, verwandt mit <(גביש) גבש כבש ,גוש, heißt das Starre, Gedrungene, Trockene, das der Auflösung Widerstand leistet. Mit diesem neuen Gegensatz ist das Wechselspiel des organischen Lebens vorbereitet. Alle Stoffbildung geht im flüssigen Zustande vor, sowohl Produktion als Reproduktion; alle Förnigestaltung ringt zum Festen, Trocknen- Starren; flüssig keintt der Stoff, starr gestaltet sich die Form. ויהי בן ans Gottes Geheiß ist es somit also geworden. 10. ויקרא א׳ ליבשה ארץ, Gott gab dem MS ddn FlUthen Ws vorragenden festen Erdkörper die Bestimmung: אלץ, die eigeutltche Erde zu sein, in welcher,-durch welche und ans welcher das die Erbt charaklerisirende JildividualitäteN-Daftitt seine eigentliche Gestalt und Verwirklichung findet. Das Wasser, das Flüssige ist nur die vorbereitende Bedingung dazu. ולמקור! המים קרא ימיבו der Sammlung der Wasser aber rief er zu: Bette! Bleibet nicht Eine Sammlung von Wassern, sondern brechet in den Continent ein und sammelt euch i» verschiedenen Betten zu gesonderten, den Continent theilenden Meeren. Diese Scheidung deS Conttnents durch den überall eindringenden Ocean in gesonderte Erd-Theile, eine Scheidung, die dann durch wettere Sonderung vermittelst der Ströme und Flüsse eine noch weitere Zerfällung bewirkte, hat der Jndividualitätenbestimmung der Erde ein noch größeres Gebiet der Mannigfaltigkeit gegeben und ist die Grundlage aller Volker-Entwickelung geworden. Sv singt daS 81-יההלים'^: Gottes ist die Erde und was sie füllt, so auch die Menschenwclt unb was sie bewohnt; denn Er hat an Meere sie gegründet und stellt noch fort und fort an Ströme sie fest — וירא א׳ כי מוב Gott sah et», daß diese Sonderung gut, d. h. seinem Zwecke mit der Erdwelt entsprechend sei, darum läßt Er sie fortbestehen und darum besteht sie fort. Beim vorhergehenden Werke fehlt das כי מוב, weil erst mit diesem die Wassersonderung ihre Vollendung erhielt. Bis dahin war es eine Trennung, ein מהלקה ohne Zweck. Allein ein מהלקה mit Zweck, damit das מוב, daS Gute gefördert werde, ist nicht nur einmal כי טוב, sondern, wenn so