Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 10 (1863-1864)
- Issue
- Heft 11 (August 1864)
- Article
- Palästina [Nachricht]
- Date
- 1864-08-01
- Page
- 397 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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397 Einmal rückflchtlich der Wohnungen selbst. Bei den meisten in v'^wn׳ aufzuführenden Wohnungen muß erst unbeschreiblich hoher Schutt .(ירושלים soll einer Sage zufolge 18 Mal durch Naturereigntsse verschüttet oder durch sonstige Ereignisse ganz oder theilwetse in Schutthaufen verwandelt sein) htnweggeränmt werden, was selbstverständlich nicht berechenbare Kosten verursacht und sehr oft nach vielen Mühen und Kosten, da es zu keinem festen Grund und Boden führt, als vergebliche Mühe sich zeigt. Bei allen bisher von uns aufgeführten Bauten wurden sehr bald nach begonnenen Nachgrabungen sehr große, feste, prachtvolle Unterlagen gesunden. Ferner sind nicht nur einzelne kleine, verschüttete Cisternen gefunden worden, sondern auch eine sehr große mit einem Durchmesser von 36 Fuß, die von unschätzbarem Werthe und nicht nur sämmtliche Bewohner der Wohnungen, sondern noch viele andere mit Wafer zu versorgen im Stande ist, befinden sich auf dem Grundstücke; wodurch allein das Unternehmen von unendlichem, universeile!» Nutzen ist. Freilich wird die Restitution dieser großen ganz verschütteten und in den Seitenpflasteruugen ganz ruinirtcn Ciftcrne circa 1000 Gulden österreich. W. kosten, allein was ist dies im Verhältniß zu dem unsäglichen Nutzen für ewige Zeiten, der unsägltchcn Woblthat für alle unsere Glaubensgenossen? Diese Wohlthaten sind uns alle noch Vorbehalten, הש״י wird auch dazu verhelfe». Hat Er uns alle großen, sich himmelan thürwenden Schwierigkeiten durch seine unendliche Gnade überwinden lassen und so lebendig sprechende und ausmunternde positive Thaten ermöglicht; so wird er das Werk auch ferner in seinen gnadenvollen Schutz nehmen. Aber er wirkt nur durch die Hand seiner Sendboten, mögen unsere theuern Glaubensgenossen Aug und Ohr für die große Gnade haben, mit der הש״י dieses Werk offenbar fördort und sich jetzt von Neuem angeregt fühlen, wiederum fleißig beizusteuern und zu spenden. Mögen die Herren Vorsteher der Filial- Comite'S ihre Committenten Wiederholtum sich und die Sache schaaren, wöge jeder seinem Kreise diese Thatsachen lebendig vorführen und allen Freunden und Bekannten begeistert zurufen: Seht, dies sind eure Thaten, euere Spenden haben dieses geschaffen, sammelt von Neuem, leget Groschen zu Groschen, die kleinste Gabe trägt zum großen Ganzen bei! Und ihr Ruf wird gehört werden und das Unternehmen wird immer mehr erstarken und größer und glorreicher werden! Diese ferner einflteßcnden Gaben bitten wir, nach wie vor entweder den Herren Vorstehern der Filial-Comite'S oder Sr. Ehrw. dem Herrn Rabbiner Hirsch in Frankfurt a. M., Sr. Ehrw.