Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 9 (1862-1863)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1863)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1863-01-01
- Page
- 192 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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192 weisen sind fördersarnst an Herrn Rabbiner Hirsch in FrankfErt a. M. zu richten. v■ ׳! Ein dauerhaftes Unterkommen, in einer Hauptstadt mn Rhein, würde sich für ein israelitisches Frauenzimmer darbieteu, welches bei gesetztem Alter die Befähigung hätte, zur Stütze der Hausfrau und Erziehung von schon erwachsenen Kindern thätig zu sein. — Ausführliche Anerbietungen unter R. H. post restante Frankfurt a. M. Aufruf zur Wohlthätigkeit. Für eine vielgeprüfte, fromme, unbescholtene, durch Unglück aller Art heruntergekommene Familie aus Norddeutschland, welche seit einer Reihe von Jahren unsägliche, natürliche und religiöse — letztere au$'קרוש. השם entstandene — Leiden erlitten; welche von den Schrecknissen des Wahnsinns, der Auswanderung und der Landesverweisung, sowie von langwierigen Krankheiten heimgesucht worden; welche kurz hintereinander vier erwachsene männliche Mitglieder in der Dlüthe der Jahre durch den Tod verloren hat und nur noch aus wenigen Mitgliedern, darunter eine kranke Frau, gegenwärtig besteht —: werden mjlde Beiträge zur Errichtung eines kleinen Geschäfts hierdurch erbeten, gesammelt und von der wohll. Redaktion dieses Blattes entgegen genommen, um sie durch Vermtttlung des Herrn I. Elkun in Weimar an die unglückliche Familie zu befördern. Bei Unterzeichnetem ist erschienen: דברי קהלה von Rabbi Salomon Geiger. Erste und zweite Lieferung. Eine vollständige Darstellung und Begründung der gottesdienstltchen Gebräuche des Judenthums, wie sie die vorliegende tu classischem und elegantem Hebräisch abgefaßte Schrift des rühmlichst bekannten Talmudisten enthält, ist im gegenwärtigen Augenblicke, wo dem alten Herkommen in so vielen Kreisen erneute Sorgfalt zngewendet wird, gewiß allenthalben willkommen. Die beiden ersten Lieferungen enthalten die für den Gottesdienst der Werktage und des Sabbaths geltende Gebräuche. I. Kausfwann in Frankfurt a. M.