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Jeschurun · 1862-11-01 · Heft 2 (November 1862) · p. 82

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
9 (1862-1863)
Issue
Heft 2 (November 1862)
Article
Zur Geschichte der Judenverfolgungen im 14. Jahrhundert
Date
1862-11-01
Page
82 (sequence 4)
Language
German
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82 Der Zudenbrand zu Straßburg am 14. Febr. 1349. sü ouch für das Münster und sprach ent zu den antwerken das sü heimzogeten und morne uf die phaltze kement für den rot so woltc men tun alles das sü woltent. Do zogen die antwerg dannen und wolltent heim do blieben die metztger alleine vor dem Münster und woltent nüt dennen- und sprachent zu den drien meistern öffentlichesü woltent sü nüt me zu meistern haben wan irs gewaltes were zu vtl sü woltent den gewalt minren und glich machen also das men alle sor einen antwergmetster solle haben und viere meistere der ieglicher ein Viertels jores richtete also es hievor were gewesen, do das die meistere horteut do nament sü von den antwerken die exbesten und giengent in sant Georgen capelle und rettent mit den das sü das Volk underwiesetcn heim zcgonde. do macht es nüt stndo schiedent die mcister dannen, do die antwerg alsus vor dem münster gehieltent untz noch der Vesper do giengent von jedem antwerg zwene in des Bürtelers Hof und noment zu in von rittern und von den bürgern die erbersten und wurdent zu rot was men tun solte. Do der rot ergangen was, do giengcn dieselben uf die dringslube vor dem munster do worent die zwene Meister nffe der Sturm und der von Wintertur. den ruftent für herabe. und her Clawes Lappe det die rede von der antwerg wegen und frogete die autwerg ob es ir Wille were das er do reden wolle von iren wegen, do sprachen die antwerg. Zo. do sprach er zu den meistern, so vordere ich von der antwerg wegen das jr sü ire eide ledig sagent die uch hant gesworen und das jr uwere ambacht ufgebent und nüt mer Meister seit, do sprachen sü gar bescheidenlich: sü hettent nie den dag gesehen, hettent sü getruwet oder gewisset das sü sü nüt gerne hettent zu meister gehaben, sü woltent Note weder ihren willen sin meister gewesen, do sprach der Sturm. Ich habe daö grosse Instegel nüt by mir. dünkct es vch gut ich schicke dernach und gon wir diewetle zu dein Antwergmetster und was wir tun wollen das tun wir miteinander, das geviel in wol und giengent mitenander in des Antwergmeistcrs Hof und ruftent tnne hcrus. und der Lappe vorderte an in das er die antwerg ire eide ledig fette die sü inne ofsenlich oder heimelich hettent gesworen. Wan die rede gieng do also er hette vil antwergleute heimelich zu eide getrieben das sü ime mustent sweren und davor det er ouch das er das ambacht ufgebe. do froget er. was men in ziege oder was er getan hette. do sprach

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