Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 8 (1861-1862)
- Issue
- Heft 6 (März 1862)
- Article
- Jüdische Welt- und Lebens-Anschauungen
- Date
- 1862-03-01
- Page
- 283 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2932754-2932905-2932912-2946706--07269-2946757- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Jüdische Welt- und Lebens-Anschauungen. IV. 283 Zerstört haben den Bund der Ewigkeit, Darum, Fluch hat die Erde verzehrt weil ihre Bewohner sich verschuldet, Darum, weil in Hader die Bewohner der Erde sich aufgerieden und der Mensch, gesunken, zum verkümmerten Rest geworden —s) Vertrauet auf Gott bis zum äußersten Ziel Denn in Gott '1 ist der Fels der Zeiten. Denn hat er die Bewohner der Höhe, die stolze Burg gebeugt, Wirft er sie nieder, bis׳ zur Erde nieder, legt sie in Staub, Daß ein Fuß sie zutritt, Füße des Armen, Schritte des Dürftigen, Bleibt die Geradheit der ewig gebahnte Pfad dem Gerechten, Denn du, Gerader, bestimmst des Gerechten Pfad. Darum auch auf dem Wege deiner Strafgerichte haben wir dein, Gott, gehofft, Deinem Namen und deinem Andenken gehörte die Sehnsucht der Seele. Als meine Seele hatte ich dich erkoren in der Nacht And auch als meinen Geist in meinem Innern suche ich dich am Morgen. Denn, wie deine Gerichte der Erde wurde», lernten Gerechtigkeit die Bewohner der Menschenwelt —6) Bringet Gott, Volker-Familien, Bringet Gott Ehre und Macht! Bringet Gott seines Namens Ehre Erhebt Huldigungsopfer und kommt zu seinen Höfen. Werfet euch Gott hin im Heiligthums-Schmuck, Bebet vor Zhm, die Erde all! Saget's unter Völkern: nunmehr ist Gott König, nun wird auch die Mcnschcnwelt gegründet sein, daß sie nicht mehr schwanke, Er richtet Volker in Geradheit! Das. 24, 4 f. °) Das. 26, 4 f. 19*