Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 6 (1859-1860)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1860)
- Article
- Teweth
- Date
- 1860-01-01
- Page
- 186 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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^JAde* D sein, weil wir Jude, aber auch Syrer und Tyrier, OrMter und Affyrer sei« wollten,' weil wir nicht alle unsere innepenund LußerenBeziehungen rem uur als Ausfluß und Ber» wtrklichung unsere- Juden thumbegriffen, unser ״Jude sein" aus von TeWpel beschränken, unser staatliche- und bürgerliche- Leben aber lyrischen und babylonischen, ä gyptischen und assyrischen Gin, flflffen unterstellen wollten. Sie sollen «ns in den Sammelpunkt unseremenschlich sittlichen Bewußtseins zurückführm Fastend, schwach und hungernd, und poch vor Gott, sollen wir lernen, sollen wir uns entschließen: unser Dasein vor Gott, unser Beharren vor Gott, unser Lwen vor Gott, Unser freudig heitere- Leben und Weben in Gott, von keinem Maaß tzes äußern Habens und Genusses abhängig zu machen. אם: חפץ 1־־׳' בנ1!;ן; wenn nur Gott seine Freude an uns Mt!" Wese Sorge endlich nicht unsere angelegentlichste, sondern unsere einzige Sorge werben zu lassen, mit allen unseren anderen Sorgen und mit allem unfern andern Sorgen nur die Losung dieser einzigen Sorge zu suchen: als Mensch, als Hübe, ass Familienvater, als Bürger, —י und wie die verschiedenen Erscheinungen alle heißen mögen, in die wir unser einheitliches Dasein spalten und die gespaltenen Theile wahnumfangen einander, gegenüber ^Len, als Mensch, als.Iude, als Familienvater, als Bürger, eben nichtanderes sein zu wollen "als ״Jude", als Gottes Willen in all diesen Beziehungen, zu erfüllen «nd sein Wohlgefallen mst all diesen Bestrebungen zu erzielen, Md daruA das Maaß der Mittel und da- Maaß des Gelingen- Ihm, ganz ausschließlich Zhck, und unS nur die ganze Energie^ dereinen enLschtcdenen Willens zu vtndiciren, das Gott Wohlgefällige zu wollen, darin unstt ganzeeigene-Wohlgefallen aufgehen zu lassen, und darum, unbcirrt von den Gestalten des äußeren Leben-, im Hunger und in der Fülle, in der Schwäche und in der Kraft, in der Krankheit wie in gesunden/Tagen, im Schmerze der Entsagung wie im Jubel des ErlangM-, in Allem Und mit Allem, freudvoll und leidvoll, 7>och Heiter stn LebenSdienste vor Gott zu stehen, — dadünkt unS, müsse die Frucht unserer geschichtlichen Fasten werden. 'Sie müßten unS zu wahrer» Juden, zu glückltchern Juden,