Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 5 (Februar 1859)
- Article
- Palästina : Bau von Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem [Nachricht]
- Date
- 1859-02-01
- Page
- 272 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 97% known words query
- IRI
…/2932754-2932863-2932869--04391-2943287- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Fünfter Jahrgang. Beiblatt zum Februarheft. Ausgegeben den 2. Februar 1859. In dieses Beiblatt werden Inserate zu 3 kr. pr. Zeile oder deren Raum ausgenommen. Palästina. * Bau von Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem. Indem wir unter unseren heutigen Anzeigen den Verfolg von Spenden zu berichten haben, die für diesen Zweck ferner eingegangen und dabei mit besonders dankender Anerkennung auf die erfreulichen Resultate der löbl. Comitö's zuFrankfurt a. M. und Eisenstadt Hinblicken können, glauben wir unser schwaches Wort noch einmal für diese hochwichtige Angelegenheit wagen zu dürfen und einen erneuten Aufruf an alle hochherzigen Gemeinden und Brüder in Israel ergehen zu lassen, die sich bis jetzt noch nicht für diesen Zweck zu bethätigen bewogen gefühlt. Giebt es ein Unternehmen, dessen Ausführung gleich stark von den wärmsten Gefühlen der Menschenliebe und der Religion, sowie der Pietät für das Land unserer Erinnerungen und Hoffnungen befürwortet zu werden verdient, wahrlich der Zweck, dem diese Spenden gelten, wäre ein solches Unternehmen. Wir haben bereits in unserm ersten Aufruf die Zustände geschildert, die ein solches Unternehmen Hervorgerufen. Nur in Folge sorgfältiger, von dem löblichen Comits zu Amsterdam veranlasster Nachforschungen war dieser Aufruf ergangen, und sind sowohl die thatsächlichen Nothstände als das Zweckmäßige und wirkliche Abhülfe Versprechende dieser projektirten Bauten durch die dort abgedruckten authentischen Zeugnisse der bewährtesten Lokalautoritäten hinreichend beglaubigt. (Juni- und Juli-Heft 1858) Alle seitdem eingegangenen Mittheilungen bestätigen nur das Dringende der Noth und den Wunsch baldiger Ausführung dieses Vorhabens. Möge eine noch allgemeinere und reichlichere Betheiligung den baldigen Beginn des Werks ermöglichen. Es gilt, dem Unglücklichen und dem Fremdling.vor Sturm und Weiter und vor den Netzen auf Noth und Elend speculirender ״Glaubensboten" ein Asyl zu bereiten. Es gilt, die zarte Jugend, das hinfällige Alter, es gilt Männer