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Jeschurun · 1859-01-01 · Heft 4 (Januar 1859) · p. 228

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
5 (1858-1859)
Issue
Heft 4 (Januar 1859)
Article
Deutschland : Berlin [Nachricht]
Date
1859-01-01
Page
228 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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228 sätze, wie sie durch richterlichen Spruch des höchsten Tribunals anerkannt sind, angeführt. Se. k. Hoheit werden diese Grundsätze einer vollen und aufrichtigen Gewissensfreiheit, wie sie von Seinen rühm-- würdigen Vorfahren aufgestellt sind und Seiner eigensten innersten Gesinnnng entsprechen, stets aufrecht zu erhalten wissen. Der Versuch aber einer direkten Einmischung in die Negierung eines fremden Staates, um dort die Grundsätze zur Geltung zu bringen, welche im eignen Lande maßgebend sind, würde da, wo es sich um einen Unterthanen des fremden Staates selbst handelt, nicht allein an sich schon gewichtigen Bedenken unterliegen, sondern auch in diesem besonderen Falle eigentümlichen Schwierigkeiten begegnen. Die besondere Stellung des Souveräns in Rom wird es demselben schwer machen, von einem evangelischen Fürsten Vorstellungen oder Rathschläge anzunehmen, welche von römisch-katholischer Seite kommend, vielleicht keinem Bedenken unterliegen würden. Diesen Rücksichten hat sich auch Se. k. Hoheit der Prinz-Regent bei der Er- Wägung der vorliegenden Angelegenheit, welche Allerhöchstseine Aufmerkfantfett schon lange lebhaft beschäftigt, nicht entziehen können. Der Vertreter Sr. Majestät des Königs in Nom hat daher nur angewiesen werden können, sich, wo die Gelegenheit sich ihm darbiete, in voller liebereinstimmung mit den oben erwähnten Grundsätzen des preußischen Königshanses und Staats auszusprechen und über die Gesinnungen Sr. t Hoheit des Prinz-Regenten keinen Zweifel zu lassen. Allerhöchstdieselben haben mir zu befehlen geruht, dieser Eröffnung die Versicherung Seines lebhaften Interesses und Wohlwollens für alle Theilnehmer an dem Immediat-Gesuch hinzuzufügen. Berlin, den 21.Dez. 1838.v.Schleinitz. An den Vorstand der jüdischen Gemeinde in Berlin." Berlin, 5. Dez. Ein Zeugniß für die geistige Schwäche der Kreuzzeitungspartei legt der Publicist Alexander Weil in Paris ab. Indem dieser sich durch öffentliche Erklärung von seinen Beziehungen zur ״N. Pr. Z." lossagt, erfahren wir, daß das Blatt, welches von Hohn und Verachtung gegen die',Juden und jüdische Literaten übersprudelte, sich genöthigt sah, deren Mistige Kräfte für den Dienst seiner Sache zu suchen. Welch eine JrÄU auf die specisisch christliche und specisisch ritterliche Partei, und sie vMichtet noch nicht darauf Preußen reformiren zu wollen! (Z. f. N.) Für den Ban von Mn in M sind bei uns ferner eingegänc 2 fl. E.-M. Von Herrn R-faW Von Herrn A. Lewy in Nehr^ Weisbari in Allersheim 10 t- und Pilgerwohnungen ,,rfalem K Von Herrn S. Sckur in Nachod Ränder in Gr. Wardein 21 fl. C.-M» Phlr. Pr. Et. Durch Herrn N. G. A fernere Spenden bittet Die Med. Druck von Reinhold SM.•••*? Hirsch i!t Frankfurt •am Main

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