Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 5 (1858-1859)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1858)
- Article
- Italien : Turin [Nachricht]
- Date
- 1858-10-01
- Page
- 54 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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vbrgetüfen hat.״- ^Jsi! doch׳׳kein Fall׳'׳Mehm geeignet ׳ den'' Völkern׳' die׳ AützeN darüber ׳z'N--öjfnen׳, was sie von ' eitter Macht zw erwarten Habens bt'e* ■־■bfe^ ^e1if^)ein^ec£>tcJ |c Mit FHeN tritt/ wie es hier׳ geschehenw Daher auch öi'e״StiiMs^ allgM'eiüstet:׳EnkrtistuNg׳ in׳ allen Ländern, WvhW dibse׳ schreckliche' Kundw ׳ gelängt, und' wöllen wir zu״ Gotll hoffen waß ״diese Stimme׳ nicht fruchtlos - 'verhalle׳' und vor׳ allem inWdäz'u beitrage^׳ daß^ eine trauernde in chren״ innigsten Gefühlen tief verletzte Familie׳ der 'Freude wiedergeschenkt werde? Unsere Hoffnungen utt&‘׳innigsten-׳'Wünsche׳ begleite^׳ deßhälb vor allem die edlen BestrebüNgendie sichMaMentlich - knr Auslände׳"für unfern armen Glaubensgenossen geltend machen. Sie verzechen 'es'- dem ״Schreiber dieser' AeiM aber gewiß, wenn -er noch mitten unter dem Eindrücke des "schrecklichen Ereignisses doch noch eine׳ -Hoffnung'' an' -cisftlbw ׳ krtüpst. Er nimmt nämlich gernean, daß aus allen diesen so ׳ höchst erfreulichen Kund-׳ gebütigen nur das׳׳ Menschliche Herz gesprochen, das mitzittert'' unter dein Schlage, der einen Mitbruder getroffen, daß hier nur diereinsten und heiligsten'- Gefühle der ׳allgemeinen ׳^Menschenliebe und Gerechtitzkeitz die nicht erst nach - dem״ Glaubensbekenntnisse׳ fragt, rege gewesen, und h o f ft, vbr-AllM׳׳.ein-sM)es״Nndähnliche״ Ereignisse werden dazu beitragen daß׳ endlich überall wo die Judennoch nicht im vollsten Genuß ihrer Rechte ' sind'/ immer Mehr und mehr die׳ Wahrheit zur Geltung komme, die bei solch-'׳ schrecklich-׳ eclatanten Fällen׳ freilich ein Jeder sich״ eingesteht: daßmit׳ jedem Schlagest der die Juden trifft und ׳ jeder Unge-׳ rechtigkeit die an ihnen geübt wirch die Menschheit selbst׳ in׳ ihren heiligsten Beziehungen״ getroffen wird. --- Daß wir ׳ inzwischen nichts unter-׳ lassenhaben, was in unseren Händen lag, um zu helfen wo noch׳ zu Helsen ist,- können Sit ׳denken;aber ohne den thätigen Beistand unserer Glaubensgenossen inr" Auslände könnenwir uns keiner großen Hoffnung auf Erfolg hingeben. Wir wandten ׳ uns, wie ich Ihnen bereits mittheilte, nach Paris und London um den Beistand der Westmächte anzurufen, wozu auch bereits, Wie wir hören, die nöthigen Schritte geschehen sind. Anbei folgt der Protest " beit Die' Sertteter bet: israel. Gemeinde in Alessandria iMNamen sämmtlicherGemeinden in Sar-״ dinien^ erlassen haben. Mögen alle-Bestrebungendie für diese Gottessache thätig sind/unter dem Beistände Gottes^ vom besten Erfolgegekrönt sein: ׳ ״Einer unserer Glaubensgenossen zu Bologna, ein braver und rechtschaffener Familienvater, Herr Mortara, ist vor kaum einem Monatedäs Opfer einer' barbarischen Grausamkeit geworden. Diesem' Unglücklichen wurde ein sechsjähriges Kind unter dem Vorwände entrissen, eine christliche Magd hätte es zwei-Jahre vorher taufen lassen. Weder' Bitten noch Thräum der Eltern konnten bis jetzt die Behörden erweichen, an welche sie sich wandten, um ihren Sohn zurückzucrhalten, ja um?Mb Nachricht- Mb M W bekommen: Die- Geschichte längste