Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 12 (September 1858)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1858-09-01
- Page
- 659 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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659 beruht im fte^t זצר־יך להאריך: וכו׳,. fie^e auch ■מגא ס׳ק ג׳ zur Stelle. 3.) . Ist im Anfänge jener Stelle unrichtig der שיעור שברים mit שיעור וזריעה bezeichnet, da doch bekanntlich שיעיר שברים länger als שיעיר הריעה ist, wie aus ש״ע dortselbst wohl klar zu entnehmen, wo es heißt: ובתקיעה של חשה יאריך ייהר ב!בשל הרה. Dabei vermißt man auch den wichtigen דין int ש׳'ע, welcher heißt: בשבר וכי' ובלבר שלא יאריך.— Vielleicht kommen wir später auf dieses Buch umständlicher zurück. ■־■ -_ - _ I. D. H. ׳ ^Eingesandt. ^ר MIPS, Die göttlichen Gesetze aus den zehn Geboten entwickelt und in ihrem Geiste äufgefäßt, ein Hausbuch für Israeliten, zugleich ein Handbuch beim Religionsunterrichte von Gerson Lasch, Oberlehrer an der Schule zu Halberstadt. Zu haben beimVerfasser, in Commission bei H. Hunger in Leipzig. Der gelehrte Herr Verfasser war so gütig, mir dieses Buch einzusenden, und ich darf wohl sagen, daß ich einen seltenen Genuß bei dessen Durchlesen empfand. Es ist wahrlich ein kräftiges Wort zu seiner Zeit, wo so vieles zusammenstrebt/nicht die göttliche Lehre zu erhellen, sondern zu verdunkeln, ja zu verlöschen. Der Verfasser glaubt in den zehn Geboten sämmtliche הריי. מציה. zu finden. Wenn die höhere Kritik dies auch'nicht zugeben wollte, so wird doch des Verfassers Absicht vollkommen erreicht, dem aufmerksamen Leser dadurch ein Bild aufzustellen, wodurch er eine Ueberficht über die ganze göttliche Lehre erhält. Hauptsächlich ist das Buch für den Religionslehrer ein .guter Leitfaden bei seinem'Unterrichte, wo er jedes Gebot mit kurzen Worten so klar und deutlich vortragen kann, daß es . dem Zögling tief eingeprägt und für sein ganzes Leben unvergeßlich bleibt.. Es bleibt dennoch dem Lehrer überlassen, aus dem reichen Material des Buches, so wie der außerdem noch vielfach angedeuteten Stellen so viel hinzuzuthun, als es der Verstand eines, jeden Schülers heischt. .׳. Möchte es doch dem Verfasser gelingen, da er wie aus jeder Zeile hervorgeht/ aus Begeisterung für den heiligen Glauben geschrieben hat, daß sein Buch in allen Kreisen der glaubenstreuen Israeliten und Hauptsächlich in allen! jüdischen Schulen die Aufnahme findet, welche der einzige Lohn seines Strebens ist. Hamburg, Tammus 5618. ״■"׳ _ __Moses Mendelsohn Der Unterzeichnete Vorstand sucht einen durch ernst religiösen Wandel und tüchtige Fähigkeit gut qualificirten Schächter und Vorbeter. Einkommen zusammen 400 bis 450 fl. Unverheirathete würden den Vorzug haben. Portofreie Anmeldungen nebst Zeugnissen sind baldigst einzusenden an den Vorstand Oppenheim, 4. August 1858. M. Liebrrmnn. 44