Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1858)
- Article
- [Nachricht]
- Date
- 1858-07-01
- Page
- 548 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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848 wir eine deßfallstge Aeußerung des gegenwärtig in Palästina reisenden j ur Herrn On. I. R. Roth, aus München über dieses Unternehmen in der j $2 Anlage zur Veröffentlichung. ׳: tk Gerne sind wir nnmehr bereit für dieses wahrhaft Menschenfreund- 1 üche, gottgefällige Unternehmen Gaben zur Uebermittelung an das löbl.! W Comitä in Amsterdam entgegen znnchmen und bitten um eine recht er^! in giebige Unterstützung desselben. da Ebenso ist das löbl. Comitä in Anrsterdam zur gleichen Entgegenhi, nähme entweder direkt oder durch Vermittelung ihrer resp. Bevollmäch-! yh Ltgten für die regelmäßigen palästinensischen Spenden bereit.! U> Wir bitten jedoch dringend:; ״! daß die der regelmäßigen Unterstützung unserer Brüder in Palästina zufließenden Beiträge in keiner Weise durch diese außerordentlichen Spenden : re eine Verkürzung leiden, insbesondere daß keine, der allgemeinen Unterjh stützung bestimmten Gelder dem besonderen Zweck dieses Bau-Vorhabens zugewendet werden mögen; daß die gütigen Geber ihre gefällige Spenden keinem etwa für die-; fen Zweck ausgesandten Agenten, sondern ausschließlich dem löbl. Co-; mitä in Amsterdam entweder durch dessen resp. Bevollmächtigten in ihrer Gemeinde, oder durch die Unterzeichnete Redaktion übermitteln mögen: und bemerken zugleich:! j) daß das löbl. Comitä in Amsterdam die ihm für diesen Zweck zu- : gesandten Gelder nur dann anshänvigen wird, wenn dasselbe genügende Ueberzeugung gewonnen, daß die Ausführung der projektirten Wohlthätigkeits-Bauten durch hinreichende Mittel gesichert ist. Frankfurt a M., 28. Mai 1858. Die Redaktion des Ieschurun. @ :'־־- ־־ A (Anlage.) Abschrift. m Aus Ersuchen des Herrn Selig. Hausdvrfs, Interpreten für die m hebräische Sprache bei dem k. k. östern General-Consulate, und Consorten j lic erkläre ich hiermit, daß ich ein großes Grundstück, welches dieselben er-! Z! worben haben zur Aufführung von Gebäuden für arme israelitische Faj üt milien und Pilger, in Augenschein genommen habe und daß meine Mei-! w nung über ihr Unternehmen im Allgemeinen und über das angekaufte \ 2׳ Grundstück im Besonder:: folgende ist. j ve 1) Ein Gang durch die jüdischen Quartiere an der Ostseite des j P Zion wird jeden unbefangenen Besucher Jerusalems mit Mitleid erfüllen a über die traurige Lage einer großen Zahl von Familien, welche die Er- : sti innerung an die frühere Herrlichkeit und Heiligkeit der Stadt hierhergej m führt, und es fällt zuerst in die Augen die Armseligkeit der Wohnungen, welche mehr Löchern gleichen, in die man in Europa nicht einmal Thiere jbi verweisen würde. Feuchtigkeit im Winter, dumpfe Luft im Sommer,! de Mangel an gutem Wasser erzeugen Krankheiten, welchen alle Spitäler a: