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Jeschurun · 1858-04-01 · Heft 7 (April 1858) · p. 402

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 7 (April 1858)
Article
Italien : Piemont [Nachricht]
Date
1858-04-01
Page
402 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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Straße, in welcher sich eine von ihm gestiftete jüdische Wohlthätigkeits-Anstalt befindet, der Name des Verstorbenen ertheilt wurde. Afrika. .־■■; Ub-yssinie.rn?Die unzugänglichen Gebirgsgegenden Abyssiniens sind bekanntlich seit Jahrhunderten der Sitz einer ansehnlichen jüdischen Bevölkerung, die früher unabhängig und von eigenen Fürsten regiert waren, in den letzten Zeilen: jedoch größtentheils von den benachbarten wilden Stämmen unterdrückt sind. Von einem Reisenden, der wor zehn Jahren :in Abyssinien gewesen und in persönlichem Berkebv mit denFattaschähs/i unter welchem Namen die dortigen Juden bekannt sind, gestanden, erhielt die. Red. des I, C. Nachricht von deren fortdauernder Existenz sowie von manchen ihrer eigeuthümlichen Gebräuche. Nach denselben Nachrichten sollen dieselben jedoch in großer Gefahr von den umliegenden wilden Stämmen insbesondere ccker auch von den Bestrebungen romisch-katholischen Missionäre leben, die sie von der treuen Anhänglichkeit an den Gott ihrer Väter abzuführen sich bemühen. Um so erfreulicher ist. eine von der ״Malta Times" gegebene Nachricht, daß durch, die Siege des. gegenwärtigen Fürsten in Abyssinien und die von ihm eingeführte geregelte Regierung der dortigen Anarchie ein Ziel gesteckt , sei, wodurch zweifelsohne den Juden und allen andern Bewohnern Abhssiniens ein größerer Schutz gewährt werden wird, um so mehr da der einflußreichste Rathgeber des Fürsten ein Engländer, John Bell, ist, der als Protestant den Machinationen der Jesuiten-Missionäre keinen Vorschub wird leisten wollen/ . , . "?I, / A, tt 3 e i ge ׳ n. An der von dem verstorbenen Joseph Lerich dahier errichteten Stif- Lung soll ein Rabbi angesiellt werden, der die Verpflichtung hat, für das Seelenheil des Stifters täglich ,zu beten, sowie unbemittelten israelitischen Jünglingen, und. Erwachsenen in den. talmudischen Wissenschaften täglich mehrere Stunden unentgeldlich Unterricht zu ertheilen. Der anzustellende Rabbi muß st r e n g religiös (orthodox) sein, und e.b.enso von' einem a ne rf an n t orthodox en Rabbiner החרח הוראה haben. Der Gehalt besteht im Zinsenertrag aus dem Stiftungskapital von 16,006 fl. Hierauf Reslekirende wollen sich unter Anschluß ihrer, gerichtlich beglaubigten Zeugnisse binnen 6 Wochen franco andre Unterzeichnete wenden. Carlßruhe im März. . Die Stiftungsverwaltung ־1;' ,. י;' -■!ד!; <;־,"־.; B. H« WorMser.^ ., -Töchter??- Institut zu , ׳ :Unterzeichnete erlauben sich, ihre Anstall, welche fortwährend wer steigenden Anerkennung sich Zn erfreuen hat , zurAufnahme neuer Zoglinge, die zu jeder Zeit stattsinden kannin Erinnerung zu bringen. ..;,-/Bedingungen sehr mäßig. ' .! . Z! % .(S♦‘, ,;?־:־ ז : Cl). Alexandre geb. Darm. Druck vvu Neinhold Batst. -- KevakiL-.rr: :Ka&ßiut׳r Hirsch in Frankfurt am Main.

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