Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 7 (April 1858)
- Article
- Deutschland : Hannover [Nachricht]
- Date
- 1858-04-01
- Page
- 400 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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400 sind ihm dazu von den geachtetsten Männern der Wistenschafl Aufgaben gestelll, deren Lösung von der wichtigsten Bedeutung f 11 t die Geschichte unseres Volkes ist. Berlin, 21 März. Die Commission des Abgeordnetenhauses für das Gemeindewesen hat ihren dritten PetitionsLericht erstattet: Der Rittergutsbesitzer Jtzigsohn zu Zollen, Kreis Soldin, beschwert sich darüber; daß ihm seines mosaischen Meligionsbekenntnisses wegen sowohl die persönliche Ausübung des Stimmrechtes, als auch die Vertretung auf den Kreistagen durch einen Bevollmächtigten verweigert worden sei, und bittet, das Haus der Abgeordneten wolle ihm zu seinem Rechte verhelfen. Einen gleichen Antrag hat der Rittergutsbesitzer Jacob Lob zu Aul, Kreis Soest, unterm 18. Februar c. eingereicht. Die Commission empfiehlt dem Hanse: über die leiden Petitionen zwar zur Tagesordnung überzugehen, jedoch gleichzeitig die Erwartung aüszusprechen, daß das Staatswinisterium die vorliegende Frage baldmöglichst im Wege der Gesetzgebung regeln werde. England . 'ילLondon. Unterhaussitzung vom 17. März. Lord I. Russell stellt den Antrag, daß das Haus sich als Comite constituire, um die den parlaineMrischen' Cid betreffende Bill zu besprechen. T. Duncornbe. fragt, ob .der Antragsteller die. Versicherung ertheilen könne, daß die Bill, wenn sie dürchgche , an einem andern Orte (Oberhaus) eines besseren Cmpfanges gewärtig sein könne, als ihren Vorgängerinnen zu Theil geword^chHi und ob, wenn dies nicht der Fall, er bei seinem Entschluste ver- HWe^ .auf dem Wege einer Resolution die Zülastung des Barons Rothfchüd ^M Parlament zu beantragen. Lord I. Russell entgegnet, was die .erste, Frage betreffe, die nämlich, ob er glaube, im Oberhause auf eiste Majorität zu Tunsten der Bill rechnen zu könnett, so sei es schon sehrschwer zu sagen, wer die Majorität im Hause der Gemeinen habe, E es, wurde anmaßend dost ferner Seite., sein, wenn er eS wagen wollte, das, Mschich seines Gesetzentwurfes in dem andern Hause vorauszusagen. Die 'zweitstFrage anlangestd, habe ihn die Erfahrung gelehrt, daß es sehr wünMenswerth sei, wenn ein der Entscheidung von Rechtsgelehrten zu Unterbreitender, die Privilegien des Parlaments betnssender Beschluß die. allgemeine Zustimmung des Hauses' der Gemeinen habe. Uebrigens fei,'.'die Bill so versöhnlich wie möglich abgefaßt, und er glaube nicht, daß .es an der Zeit sei, etwaige später zu 'thuende Schritte schon jetzt zu DsMiren.' Die Dill/ wird' hierauf im Comite beralhen, und die Mschiedenest Artikel derselben werden angenommen. Newdegäte zeigt an, er H»erde am nächsten Montag, äus,Mnlasi.'' der Berichtetstattuntz über dist Mü, die Auslastung der Artikel 5 uüd 6, nämlich der Artikel, welche M',auf.E die .'Zulassung der Juden beziehen, beantragen WrMaH. ,.... Petersburg. Fünf jüdische Aerztd haben den Stanislaus-Orden dritter Klasse erhaltest ״für das von ihnen gegebene und vom General- Gouverneur von Neu-Rußland und Beßarabien bezeugte Beispiel von