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Jeschurun · 1858-02-01 · Heft 5 (Februar 1858) · p. 273

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
4 (1857-1858)
Issue
Heft 5 (Februar 1858)
Article
Deutschland : Wien, 7. Januar [Nachricht]
Date
1858-02-01
Page
273 (sequence 2)
Language
German
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wählten beiden Professoren, die ׳Mtren Spitzer und Sekeli, Provisorisch aus: ein -'Jahr zu bestätiW^ DÜ ׳bei den übrigen MMhlten, sämmtlich Kathblilendie Zeitdäüet für däS - übertragene Nhkfach- "nicht in Betracht kam, so fragt eS sich, ob die Leiden bloß provisorisch he'Mtigten Herren unter dieser Beschränkung zur Uebernahme ihrer Lehrkankanzel sich bereit finden lassen werden. : Auch ^der Verwaltungsrath soll gegen diese, ministerielle Entscheidung gerechte Bedenken hegen.;(K. H.) ׳ Wien/ 8. ׳Januar: Die Angelegenheit: wegerr unserer Handelsa k a d e m i e steht inr Tagesgesprächiw׳ r Vordergründe. Daß trotzdem unsere Journale von der Sache.gar keine;Notiz nehmen > wird nicht befremden, wenn man erfährt, daß das Preßbureau, um: jede unangenehme Erörterung, ja selbst Andeutung zu verhütet,,; den hiesigen Zeitungen präventiv die Weisung zugehen ließ, von׳ der Angelegenheit durchaus gar nicht zu rüden. Der Verwaltung srath gedenkt vorerst eine General- Versammlung einzuberufen, welcher der Vorschlag zur Annahme vorgelegt werden wird, die Statuten in dem angedeuteten Sinne: dahin -abzuändern, daß die drei Jahrgänge der Akademie in eind vorbereitende und zwei Fachklassen gesondert werden sollen und daß in der ersteren ״das katholische Prinzip", in den beiden letzteren daS ״paritätische" Hinsichtlich״ des Gläübensbekenntnissts der anzustellendm Lehrer, gelten.> solle. — Die Existenz dieses Streitet macht'übrigens bfritt neüWt׳ Zeit wieder mit einiger Bestimmtheit aufgetretene Nachricht, daß ein, die unbedingte Besitzfähigkeit der Juden aussprechendes Gesetz LMM sei, sM unwahrscheinliche Fürth, im Januar. Vor einigen Wochen wurde in der benachbarten- Gemeinde,Schwabach, die seit dem Tode des berührtenAbra- Harn 'Wechsler, aufgehört hatte, ein selbstständiges Rabbinat zu. W den,^ wieder ^nach: dem Wunsche des ,größten Theils der. Gemeindemitgliederein eigener Rabbiner, der auch zugleich, den.Religionsunterricht zu leiten hat, installirL.. Die Mäht fiel' auf den RabbinaLscandidaten Herrn L. Wißmann, der mit, großertalmudischer Kenntniß und wissenschaftlicher Bildung. Eifer und Liebe zum Wirken fürs Judenthum verbindet.- Besonders erfreuend war uns die von ihm. getroffene Einrichtüng einer 6p / 'die sich einer regest', Betheiligung zu erfreuen StMüm der Thorah bürgt uns ickmer' für’Sie^ ntt8 Erhaltung wahrhaft' Mischm Geistes' in der Gemeinde. ׳' ׳MM derselbe nur auf der׳ betretenen Bahn׳förLschtMst',und׳Mge' es ihm gelingen indiesem^Orte, der von jeher eind'PsMzstätte Mischen Wissens war,, auch? für' weitere Kreise׳ Hätig' zw-Wirken und uiöge er besonder ׳auf' E Mldung tüchtiger, jüdischer Lehrer bedacht sein, wozu׳ l ihm! Schwabach dürch seinprotestantisches Schullehrerseminäv^ Gelegenheit: gieM :׳Die Bildung. eines tüchtigen׳-LehrerstÄndes^ ist eiMder Grundbedingungen des Äudenthums, die man^- nochMW zu würdigen scheint. — g — : -י:־

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