Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 4 (1857-1858)
- Issue
- Heft 4 (Januar 1858)
- Article
- Grundlinien einer jüdischen Symbolik
- Date
- 1858-01-01
- Page
- 199 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Grundlinien einer jüdischen Zymbolik I!. 2. 199 den und einheitlich in deiner Hand seien. Und wenn die Söhne deines Vaters zu dir sprechen: willst du uns denn nicht sagen, was dir diese bedeuten? so sage ihnen: So spricht Gott, mein Herr, siehe, ich nehme das Holz Josefs, welches Ephraim in Händen hat und seine Genoffen, die Stämme Israels, und gebe sic in Verbindung mit ihm zum Holze Judas, und mache sie zu Einem Baume und sie werden Eins in meiner Hand. So sollst du die von dir beschriebenen Holzer in deiner Hand vor ihren Angen halten, und zu ihnen sagen: So hat Gott gesprochen! Siehe, ich nehme Israels Söhne ans den Völkern, zu denen sie gewandert, und sammle sie von überall her und bringe sie heim zu ihrem Boden, und mache sie zn Einem Volk auf Erden auf Israels Bergen und Ein König wird ihrer aller König sein, sie werden nicht mehr zu zwei Völkern werden und nicht wieder in zwei Reiche zerfallen. Sie werden sich nicht mehr mit ihren Unwürdigkeiten und Entartungen und mit ihren Verbrechen verunreinigen, ich werde ihnen helfen aus allen ihren Wohn- Plätzen, wo sie gesündigt und werde sie reinigen, sie werden mir Volk und ich ihnen Gott sein! Und mein Diener David ist König über sie und einen Hirten haben sie Alle, und in meinen Vorschriften wandeln sie und halten meine Gesetze und erfüllen sie, und wohnen in dem Lande, das ich meinem Diener Jaakob gegeben, und worin auch eure Vater gewohnt; sie wohnen nun darin, sie, ihre Kinder und Kindeskinder auf ewig, und mein Diener ist ihnen Fürst für immer. Ich errichte.ihnen einen Bund des Friedens, ein ewiger Bund wird mit ihnen sei», ich stelle sic hin, ich vermehre sie, ich gebe mein Heiligthum in ihre Mitte für immer n. s. w." Auch die ferner« Bücher der Propheten, namentlich Hoseal im 1., 2. und 3. Kapitel, insbesondere Amos im 7. und 8., Secharjah im 1., 2., 3 , 4., 9., 6., 1i. Kapitel gewähren noch belehrende Beispiele für den Gebrauch der symbolischen Erscheinung und Handlung; wir glauben jedoch für unfern Zweck uns auf das Bisherige beschränken zu dürfen. Dasi in dem außergesehlichen Thetle der göttlichen Offenbarung das Symbol, sowohl als Zeichen, wie als Handlung, zur Mittheilung an den Propheten oder durch denselben an das Volk unzweifelhaft in Anwendung war, glauben wir durch unsere bisherigen Betrachtungen hinlänglich dargethan zu haben. Eine besonnene Erwägung der von uns bisher betrachteten Bet-