Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 3 (1856-1857)
- Issue
- Heft 1 (Oktober 1856)
- Article
- Tischri
- Date
- 1856-10-01
- Page
- 1 (sequence 1)
- Language
- German
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Ein Monatsblatt zur Förderung Mischen Geistes und jüdischen Lebens, iu Haus, Gemeinde und Schule. Nr. I. S617 Dritter Jahrgang. S i f ch r i. T i s ch r i - Wilder. 1. Die weibliche Gruppe am Nosch-Haschanah. ^sch weiß nicht, ob die Bemerkung neu ist, wie die Bilder, die uns der Brauch der Väter aus dem Gottesworte an der ernsten Schwelle des neuen Jahres cutgegenflihrt, F r a u e n gestalten sind. Frauen sind es, deren Gedächtniß belehrend und mahnend, weihend, und erhebend die ernste Rosch-Haschana-Feier durchdringt, Frauen, aus deren Geschick uns die allnahe Waltung der prüfenden und beglückenden Allmacht entgcgenleuchtet, Frauen, von denen wir hoffen und harren, Gott schauen und — beten lernen s/'.... Sara, Hagar, Channah, Nahet ziehen als leuchtende Gestalten an unscrm Blick vorüber. Und in dem Schmuck des heiligsten Berufes, der höchsten Würde der Frauen glänzen die Gestalten. Als Mutter grüßt uns eine Jede. Sara mit Zizchak, Hagar mit JSmael, Channah mit Samuel an der Hand, und noch zum Abschicdsgruß am zweiten Tage zeigt uns das Prophetenwort Rahel um ihre Kinder weinend, weil sie Gott unter ihren Kindern sucht und ihn nicht findet. — 1