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Jeschurun · 1856-09-01 · Heft 12 (September 1856) · p. 680

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
2 (1855-1856)
Issue
Heft 12 (September 1856)
Article
Türkei : Constantinopel [Nachricht]
Date
1856-09-01
Page
680 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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880 nach dem Zustande der von ihm gegründeten Anstalten. Hr. Cohn, der dem Sultan den Bericht über das jüdische Hospital in Jerusalem übw* reicht, setzte ihm noch ausführlicher die günstige Lage, in welcher er die Unterrichts-Anstalten in Alexandrien, Catro, Jerusalem und Constantinopel gefunden, auseinander. Als Hr. Cohn im Namen der Israeliten, ihre Dankbarkeit für die, durch den HEi-R0uw1a0uu gewährte Gleichstell^rg aussprach antwortete S. M. ״ ׳je n’ai fait, que inon devoir", Hr. Cohn sprach den Wunsch aus, es möchten eine größere Anzahl isr. Jünglinge in die soole Imxsriale de wödieme aufgenommen werden, sowie daß auch Israeliten nach Europa geschickt wurden, um daselbst ihre Studien zu vollenden. Beide Wünsche wurden von S. M. die freundlich entgegengenommen. Amerika. Honesdale. Die Glieder der daselbst bestehenden Gemeinde, stehen so hoch in der Achtung ihrer Mitbürger, daß einer von diesen ihnen ein. wehrtvolles Grundstück zum Baue einer Synagoge geschenkt hat. Die Gemeinde machte sogleich Gebrauch von diesem schönen Geschenke,, man begann sogleich mit dem Baue und wird die jchöne Synagoge für die nahen Jomtobim dem Gottesdienste übergeben werden. Hm. Dr. NapH all ist eingeladen sie einzuweihen. Einiges Nähere über die Gemeinde möchte nicht uninteressant sein. Im Jahre 1849 waren noch nicht 2 Mische Familien in Honesdale; 1850 begannen sie zuerst sich dorthin zu sammeln, denn damals wurde zuerst der Versuch zu einem Mingom gemacht. 1851 als die Gemeinde zu 15 Familien angewachsen war, erhielt sie zuerst eine innere Organtscltion. Ein Haus zur Synagoge wurde gemiethet, eine Schule eingerichtet, Chason, Schochet und Lehrer engagirt. Im folgende Jahre reichten ihre Mittel schon aus einen eigenen Begrabnißplatz zu kaufen, und hat die Gemeinde seitdem immer mehr zugenommen, und bauen sie nun eine Synagoge, die ihrer socialen Stellung würdig und angemessen ist. (Asmonean.) Anzeigen. Für den neunjährigen Sohn eines Rabbiners wird ein Hanslehrer gesucht, der einige talmudtsche Kenntnisse besitzt, und sowohl in den jüdisch-religiösen, als'auch in den gewöhnlichen Elementargegcnständen Unterricht zu erthetlen vermag. Außer freier Station erhält derselbe ein seinen Fähigkeiten angemessenes Salair, und wird ihm Gelegenheit geboten, sich in den freien Stunden im Talmud weiter ausbilden zu können. Hieraus Reflekttrende wollen sich in portofreien Briefen an die Redaktton dieses Blattes wenden, die auf Verlangen das Nähere miithetlen wird. Das Registerzuni L.Jahrg. des Jeschur»» wird mit dem nächste» Heft« ansgegeden. Druck von Kitnhold SM. — Redakteur: Rabbiner Hirsch in Frankfurt am Main

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