Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 9 (Juni 1856)
- Article
- Deutschland : München [Nachricht]
- Date
- 1856-06-01
- Page
- 509 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
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Zweiter Jahrgang. Erstes und Zweites Beiblatt MM Maiheft. AuSgßgkhen hen 1. Mai 1856. In dieses Beiblatt werden Znftrclft zu 3 kr. pr. Zeile oder deren Raum ausgenommen . ' Zweiter Bericht des UnterstützungscomitLs zu Amsterdam über die ferner für die von Hunger bedrängten nothleidenden Glaubensbrüder in Palästina hei demselben eingegangenen Spenden und deren Verwendung. Aeit unserm ersten im Märzheste d. Bl. veröffentlichtem Berichte sind noch ferner die in unten folgender Liste verzeichneten Spenden für die von Hunger bedrängten Glaubensbrüder in Palästina im Betrage von: 1934 fl. 9 c Holl. — 4789 fl. 9 kr. Rhein. — 150 Thlr. 12 gr. 6 pf. P. Et. — £2/17♦ — Frs. 3050; 10 bei uns eingegangen und haben wir unterm 25. Februar an die betreffenden Conntö's zur Brodvertheilung an die Armen in Jerusalem, Hebron, ZefaLH und Liberias nach den in unserm ersten Berichte angegebenen Modalitäten ferner versandt 3100 fl. Holl, unterm 10. März in gleicher Weise zur Mazzoth-Vertheilung an die Armen zum Peßachfeste . . . 3000 ״ ״ unterm 25. März zur fernern Mazzothertheilung für die, letzten Tage des Festes.. . 1900 ״ ״ und werden wir s. G. w. den noch in unsern Händen befiudlichen Nest sofort nach dem Feste übersenden. Inzwischen sind uns auch Berichte über die in Folge unserer früheren Sendungen geschehenen Mehl - und Brodvertheilungen mit speeieller namentlichen Angabe der einzelnen betheiligten Familien, deren Seelenzahl und der einer jeden Familie gewordenen Unterstützung an Mehl oder Brod, von den betreffenden Comitö's eingegangen und sind wir mit Freuden die Boten des Dankes und des Segens, die die erquickten Seelen über die Häupter der wohlthätigen Brüder in der Ferne herabriefen und dessen Ausdruck durch uns zu vermitteln die Comits's gerne übernommen haben. Mögen diese Segenswünsche alle in Eifüllung gehen und sich die opferfreudige Teilnahme auch noch ferner zur Linderung des allerdings noch dauernden Nothstandes der Glaichensbrüder im heiligen Lande in spendender Wohlthätigkeij bethätigen. Wir sind zur Entgegennahme woh.lthätiger Beiträge und zur gleichmäßigen Verwendung derselben auch noch ferner gerne bereit.