Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 2 (1855-1856)
- Issue
- Heft 3 (Dezember 1855)
- Article
- Kislew
- Date
- 1855-12-01
- Page
- 133 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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1. Die Shanuckah MosHrh'S. 133 stehen. Nur die freie Hingebung des Gesammtvolkes hatte Gott und seinem Gesetze die Stätte zu bauen. Aber,nun, da es gebaut und geweiht war, da waren sie die Ersten zu zeigen, daß mit dem Bau und der Wethe nichts vollbracht, wenn in dem Bau und der Weihe die Hingebung sich erschöpfte, und nicht vielmehr setzt erst die nimmer zu endende, ewig zu vollziehende Weihe und Hingebung an das Heiligthum und für das Hciligthum begönne. Da waren sie die Ersten zu zeigen, daß es nun gelte durch zu tragen dieses Heiligthum auf allen Wanderungen, die Gott sein Volk durch die Wüste der Länder und Zeiten führen werde, und ihm, dem hohen Ziele dieses Gottesheiligthums aus freier Ache hinzu geben alle die Güter und Mittel des Besitzes und der Nahrung und der Kraft, des Wollens und der That, der Selbstbeherrschung und des Genusses — und sie brachten die Wagen zum Forttragen des Heiltgthums, und brachten in Silber und Gold, in Mehl und Ocl, im Wohlgeruch und Ganzopfer, im Sühnopfer und Friedensopfcr — ihre Weihegabe für'ö Heiligthum — und wohlgefällig nahm Gott es an, und zwölf Tage lang brachten die Häupter der Stämme ihr Opfer und — זאת חנכת המזבח — dies erst, der Gebrauch nach der Weihe, ward die eigentliche ״CH a nu ck a h" des Alters. Aber noch ein Opfer der Weihe ward am Einweihungstage dem ersten Gotteshause auf Erden. Seht ihr die beiden schlafenden Jünglinge? In ihren Priestergewändern tragen sie ihre Verwandten aus dem Hciligthum — es sind zwei Prsesterleichen — בקרבתם לפני ד' וימותו, in ihrem kecken Hintritt vor Gott haben sie ihren Tod gefunden. Am Tage der Einweihung, im seligsten Augenblick der Weihe verzehrte sie das Feuer vor Gott. Es sind Aharons Sohne, Moscheh's Neffen, die den ersten Tag ihrer Priesterweihe nicht überlebten. Sie hatten vergessen die Jünglinge, daß Gehorsam, nicht Willkühr die Seele dieses Gotteshciligthums sei, daß Hingebung an den ausgesprochenen Gottes willen, Hingebung an Gottcsg esetz ein jedes Opfer bedeute, das in diesem Heiligthum zu bringen sei, daß, wenn der Priester die Eingebungen seines Dünkels an die Stelle der heiligen Gottes-Bestimmung setzt, wenn es nicht das ewig reine heilige Gottesfeuer ist, dem er sich im Opfer weiht, wenn es das seine, des