Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1855)
- Article
- Die Wiederauffindung der Opferaschenhügel vor Jerusalem
- Date
- 1855-07-01
- Page
- 549 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Me Wie-eraufsin-ung der Opseraschen- Hügel vor Jerusalem. In Beziehung auf die im ersten Betblatte zum vorigen Hefte gegebene vorläufige Notiz, lassen wir nunmehr die vollständigen Berichte über diesen interessanten Gegenstand folgen: DaS Athenäum Nr. 1434. 21. April 1855 theilt folgenden Brief des englischen Consuls, Herrn James Finn zu Jerusalem mit, der sich bereits durch seine einsichtsvolle Sorgfalt für literarisches und antiquarisches Interesse des heiligen Landes vielfachen Dank erworben. Jerusalem, 2. April Außerhalb der Stadt, nordwestlich, nicht wett von der Straße nach Nablus und den sogenannten Königsgräbern, befinden sich mehrere nicht unbedeutende Haufen bläulich grauer Asche, aus welchen weder Gras noch Kraut je gewachsen. Einer dieser Haufen ist Wohl an 40 Fuß hoch. Sie ziehen von selbst den Blick auf sich, insbesondere durch den Gegensatz ihrer Farbe mit den dunkeln Olivenhainen die sic umgeben. DaS Volk in der Stadt hält sie gemeinhin für Haufen Auswurfs von Seifensiedereien, die hier in früherer Zeit vorhanden gewesen. Einige unserer hier wohnenden Engländer hatten sich eine andere Vorstellung von ihrem Ursprünge gemacht und es war ihnen namentlich nicht unmöglich erschienen, daß diese Haufen aus der Asche der alten Opfer entstanden. Als daher Or. Roth auS München im Jahre 1853 hier war, ersuchten sie ihn, einige Proben davon zur Analyse nach Deutschland mitzuuehmen, welches derselbe auch that und hat nun Or. Sandreczki der lite" rartschen Gesellschaft in Jerusalem Bericht über ein Schreiben erstattet, welches er von Or. Roth über den Gegenstand erhalten. ssT"