Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 1 (1854-1855)
- Issue
- Heft 10 (Juli 1855)
- Article
- Thamus
- Date
- 1855-07-01
- Page
- 526 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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526 Th »mir«. der Freiheit und in der FüNe und in der Selbstständigkeit und in der Macht bewahren werde. Aber »och immer hat Israel bis jetzt gezeigt, daß cö diese Reise noch nicht gewonnen, daß es freilich nicht mebr den Zug durch die Wüste fürchtet, daß es bodenlos mit heiterer Zuversicht sich den Aethcrjittigcn seines göttlichen Gesetzes überläßt, daß cs aber immer »och den Boden zu fürchten habe, iunner noch wie cö den Boden berührt, wie cs festen Boden unter den Füßen zn spüre» glaubt, sofort Gefahr läuft, auf diesem Boden vom göttlichen Gesetz zu lassen, diesen Boden selbst, die politische Selbstständigkeit, die sociale Freiheit, die bürgerliche Berechtigung als Götter neben seines GotteS Thora zu verehren, ihnen das Leben — seiner Thora aber nur die Tempel cinzuräumen — und die alte Churbansüiide immer von neuem wieder zu begehen. Und immer wieder hat sofort ibm Gott diesen Boden nnier den Füßen schwinoen lassen, hat cs immer wieder den Aetherfittigen seiner Thora überwiesen, und wird cS tragen und wird eS erziehen, bis die endliche Zeit seiner ewigen Reife gekomnicn, und alle die alten Verirrungen überwunden und alle sie alten Verirrungen gesühnt und sich also das Wort erfüllt, auf welchem nach wicderverliehenen Zengnißtafeln der ewige Gottcöbnnd mit Israel geschlossen ward: ילך נא א" כקרבנו׳ כי עם קשה עורף הוא וסלחת ׳לעוננו ולחסאחנו ונחלחנו daß Gon mit uns wandeln werde, mitten in «nserrr Verirrung, und ob wir ein schwer zu erziehendes Volk wären, Er unserer Sünde, unserm Leichtsinn Verzeihung angedeihen lasse, bis wir endlich Ihm ganz in die Arme fallen, rückhaltlos, auSnahmloS, als Sein ewiges, eigcnthümlicheS Erbe. .