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Jeschurun · 1855-02-01 · Heft 5 (Februar 1855) · p. 295

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1854-1855)
Issue
Heft 5 (Februar 1855)
Article
Amerika : Cincinatti [Nachricht]
Date
1855-02-01
Page
295 (sequence 2)
Language
German
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IRI
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295 wedereinen General Koch in den V. St., noch einen katholischen Erzhischos in New-Kork gebe, daher die angebliche Diseussion zwischen diesen Persönlichkeiten gar nicht stattgesunden habe, ohnehin der Senat der V. St. keinen Vertrag ratificiren könne, der einem Theil der Bürger Rechte und Privilegien entziehen würde, die ihnen durch die Constitution gewährleistet sind, auch der Congreß weder Recht noch Neigung habe, der Jlliberalität fremder Negierungen oder Potentaten nachzugeben. Cincinnati. Nach einem uns zugegangenen Programme, geht man in Cincinnati, als der nächst New-Hork größten jüdischen Gemeinde n׳it dem großartigen Plane um, daselbst eine Universität zu gründen, deren theologische Fakutität die jüdische sein soll. Afrika Algier, 18. Jan. 1855. Der Oberrabbiner und der Präsident des Consistoriums von Dran waren kürzlich in M as eara, wo das Bedürfnis; einer neuen Synagoge und einer (französischen) jüdischen Schule lebhaft gefühlt wird. Der Civil-Commissär, an den sie sich in dieser Sache wandten, nahm ihr Gesuch sehr günstig auf. Gr untersuchte sofort mit ihnen und dein Inspektor der öffentlichen Gebäude die bestehenden Synagogen und gab hieraus Letzterem Beseht, einen passenden Platz für die neue Synagoge zu wählen, und den Nif; zu entwerfen. Die Gemeinde in Maskara hat bereits 4000 Fro. für die Synagoge gezeichnet. — Die Bitte wegen einer Schule wurde mit demselben Wohlwollen von ihm anfgenoinmen und er versprach, sofort bei dem Municipal-Rath, dem er präsidirt, das Notlüge einzulciten. In Tioret, einer kleinen Stadt am Saume der Wüste, bat die Gemeinde mit großen Opfern, unter dem Beistände der Militär-Be- Hörden eine schöne Svnagoge erbaut, die vor einem Monat eingeweilst wurde. — An unseren Schulen haben einige Personaländeruugen stattgefunden. Die hiesige und die in Consta«tine haben neue Direktoren erhalten. — Der ׳Direktor der Talmud-T-horah hicselbst wurde jüngst zum Professor der französischen Sprache für die jüdischen Eingebornen am hiesigen Lycäum ernannt. (Univ. Isr.) Afie n. Nach einer in einem zu Triest erscheinenden Journal enthaltenen Erzählung, hatten sich Missionäre in Zephat erlaubt, an den Eingang der Synagogen Aufforderungen an die dortigen Juden §ur Taufe anschlagen zn lassen, welche aber von diesen abgerissen wurden. Türkische Kaufleute gestatteten sodann gegen Bezahlung, diese Aufforderungen an die Thüren ihrer Magazine anzukleben. Ein über diese Frechheit empörter Jude riß sie ab und warf sie beschmutzt in das Haus des protestantischen Missionärs, welcher darauf mit einer Peitsche in der Hand wüthend in das Haus des Vorstehers der Israeliteneilte, die ihm Entgegenkommenden

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