Mannheim
Compact Memory

Jeschurun · 1855-02-01 · Heft 5 (Februar 1855) · p. 292

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
1 (1854-1855)
Issue
Heft 5 (Februar 1855)
Article
Holland : Amsterdam [Nachricht]
Date
1855-02-01
Page
292 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
correspondence
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2932754-2932807-2932813--00428-2938426
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

292 a). Vertheilung an gesunde Arme, wie: Tors. Brod, Geld *מצור u. s. w. d) Verpflegung der ,kranken in ihren Wohnungen. c) Das Impfen, d) Verpflegung von Wöchnerinnen, s) Dersorgung elternloser Kinder, f) Zinslose Vorschüsse an die Bedürftigen u. s. w. 2) Nieder!, israel. Waisen-Collegium für Knaben,מגדלי יהומים• Diese וזברה ist 1738 errichtet worden. Bis 1835 wurden die Waisen bei ihrer Mutter oder den nächsten Anverwandten aus Kosten des Collegiums unterhalten und versorgt, zugleich erhielten sic den nöthigcn religiosen und allgemeinen Unterricht und erlernten die Ausübung eines Gewerbes, auch wurden sic auf Kosten dcS Collegiums gekleidet. Seit 1835 werden sie in einem zu diesem Zwecke erbauten Hause verpflegt, woselbst ihnen auch der Unterricht erthcilt wird. (In einem Journal untcr dem Titel: ״Hol« ländische Hochdeutsche Zeitung" kommt in Nro. 43 v. Sonnabend d. 10. April 1790 das Folgende wörtlich vor: ״Vorgestern, am Mittwoch Abend, hielten die ״Herren Verwalter der mildthatigcn Stiftung zur Unterhaltung und Erziehung rer ״armen Waisen hochdeutscher jüdischen Nation ihre Sitzung. Unvcrmuthet erschien der ״Herr Meyer Licpmann, der ein sogenannter Convoilänser (d. i. der für den ״Kaufmann sowohl, als für den Schiffer den ab- und eingehenden Zoll der Schiffs- ״waarcn u. s. w. abmacht) auch geschworener Makler an der Börse ist, und redete sie ״kürzlich so an: ״״Meine Herren, auch ich bin Einer von denen, die sich der Wohl- ״״thatcn Ihrer Stiftung zu erfreuen gehabt haben. Ich bin zwar nicht reich; auch babe ״״ich meine häusliche d'ast; jedoch bestreite ich sic durch-den Segen dcö Ällgütigeu schon ״״einige Jahre, und ich hoffe diesen Segen wird mir der Allvcrsorger ferner schenken. ״״Ich ersuche Sie, m. H., jetzt mir eine Rechnung zu übergeben, was ich ungefähr der ״״Stiftung gekostet haben mochte. Ich finde mich im Stande und will sie sogleich ״״abtragen."" ״Nach kurzer Zeit übergab man ihm die verlangte Rechnung, die eine ״ziemliche Summe ausmachte, welche sogleich durch eine Eassircr-Anweisung abtrug. ״Die edle Dankbarkeit des rechtschaffenen Herrn M. ^icpuiann sowohl, als die groß- ״müthigen Wohlthatcn dieser Stiftung und ihrer leutseligen Fübrcr, die solche Dank- ״bare sich zu machen wissen, lohne der Gott und Aarer der Waisen!") 3) Wohlthätigkeit zur Erziehung der Waisen (für Mädchen)*מעשים טובים מגדלי ׳הומור• Durch diese Stiftung Werden verwaiste Mädchen im Hause der Mutter oder der nächsten Anverwandten erzogen, auch werden sie gekleidet und mit dem religiösen und allgemeinen Unterricht versorgt. Wenn sie LaS 12. Jahr erreicht haben, wird ihnen ein Gewerbe gelehrt und ans diese Weise möglichst für ihr Fortkommen gesorgt. (Fortsetzung felgt.) Vielen ergangenen Anfragen zu genügen, bemerkt die Unterzeichnete, daß direkte Bestellungen bei ihr nur gegen frankirte Einsendung des jährlichen Pränumcrationsbctragcs von 4 fl. (2 Rtblr. 9 Sgr.) und des FrankaturaufschlagcS von '1 fl. für jeden Ort des deutsch-österreichischen Postvcrbandes (fürs Semester die Hälfte) entgegengenommen werden können. ._ Expedition des Jefchurun. Druck von kkinhold Salst. — Rrdactrurr Rabbiner Hirsch in Frankfurt am Main. ״

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.