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Jeschurun · 1887-11-24 · Heft 47 (24.11.1887) · p. 749

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
20 (1887)
Issue
Heft 47 (24.11.1887)
Article
Deutschland : Ostrowo [Nachricht]
Date
1887-11-24
Page
749 (sequence 2)
Language
German
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749; משנאי עמף, בעוד ערים רבים עצרו במלים j וכף דמי לפיהם, קול נגידים נחבאו ולשונם לחכם! דבקה! זכרה נא לוה זאת. לו לטובה! הוי נהר גרון אשר השבית הרון! קנאת אמת אחזתהו, ולהב מכריעי שאננים׳ כדברו. רתת, וירשו מרשיעים לא ממט, מליאןד, מליץ אחד מני אלר רדה להגיד למרדף בלי השף לשרו לתומו! ראה לחץ להודים, ולהי מציל מרודים! על כן במצוקת רוחנו הננו דופקים על דלתות שערי היכלי חסךף ואמתף׳ ונתנה צדקה לענקים ואביונים להחיש לשועתף לאיש, אשר לשמו ולזכרו תאנת נפש כל בית ישראל! לו תשמרהו. תהלקהו, תסעדהו, תרפאהו תהלימהו, תשיב הו לאיתנו בריא אולם במהרה, למשוש הוריו, עמדי כתר, לכל בהם הלן רוקנו, למשוש מת ביתו. כבודה בת מלןי, וצאצאיו, מטעי המד, נצרי גפן אדרת׳ למלת רנן לכל לאום אשכנז. החרד לקראת קול מבשר, מבשר ואומר: מחלה למהול, היל לגיל, ואסון לששון, אכין רא־ז־ Oesterreich-Ungarn. Wien, 13 November. Der sechsnudzwanzigste Jahresbericht des .,Vereins zur Untcrsiützung mittelloser israclitischcr Studircndcr in Wien" ist miumchr erschienen. Es wurden im abgclaufcnen Vereinsjahre 292 Gesnchssteller mit Unterstützungen bedacht, und zwar 190 Studirmk der Medizin, 56 Hörer der Rechte, 21 Techniker und 21 Veterinäre, 2 Studircndc der Philosophie und 2 Pharmaceuten. Wir entnehmen dem Berichte, daß an Unterstützungen, Kollegiengclder, Unterstntzungen zunl Rigorosnm oder zur Promotion, die respektable Summe von 3578 fl. verausgabt wurde. A. Presjbnrg, 20. November. Bezugnehmend auf meinen vorwöchentlichen kurzen Bericht theilc ich mit, daß die Deputation der hiesigen israelitischen Kultusgcmcindc, bestehend aus den Herren Hermann Pappcnhcim, Joel Wolf und L. Gesreltucr vom Kaiser am 17. d. M. in der Wiener Hofburg in Audienzcuipfangcn wurde. Nach kurzer Ansprache seitens des Führers der Deputation erkundigte sich Se. Majestät eingehend über die Verhältnisse der Gemeinde und versicherte dieselbe der kaiserlichen Gewogenheit. Gelegentlich der Uebergabe der MartinSgänsc an Sc. kaiserliche Hoheit, den Kronprinzen Rndvlf, ließ HöchstkrselbckrPreßbnrgcr Jsraclitengemcinde seinen herzlichen Dank entbieten. *||* Pest, 11. November. Anläßlich der Eröffnung des neuen Alt-Oscner Zentral FricdhoscS fand gestern im Posier Munizipalausschnssc eine Sitzung statt und wurde dieselbe für den 1. März aubcraumt. Bei dieser Gelegenheit entwickelte sich eine Debatte über das von der israelitischen Gemeinde AltojcnS mit Hinweis auf die religiösen Vorschriften cingereichte Gesuch um Anweisung einer gesonderten Parzelle und der Erlaubniß, dieselbe mit einer Steinmauer umgeben zu dürfen. Weiters verlangt die israelitische Gemcink, daß der ״Ehewra Kadischa" ein Gebiet ans dem Friedhofe verkauft werde und daß sie die Grabgcbnhren für ihre Zwecke verwende. Mehrere Gcmcinderäthe sprachen für und andere gegen das Gesuch, welches die gegnerischen Redner als ״mit km liberalen Zeitgeist nicht übereinstinlinend" fanden. Diese Meinung widerlegte Herr Prediger D1\ Kohn, indcni er sagte: ,,er sehe nicht ein, warum nlan kn Liberalismus gerade bei den Todtcn und ihn nicht lieber bei den Lebenden üben wolle. Betreffs der ״Chcwra Kadischa" bemerkte Herr L>1׳. Kohn. daß bei den Juden keine Begräbnißgcbühren eingehoben werden; cs sei eine religiöse Pflicht, jedem Todlen -— an 11 ober reich — ein Grab zu geben. Der Reiche muß also für fünf Arme die Kosten!ragen. Bei der Abstimmung wurde die Absonderung gewährt, der Verkauf an die ״Chewra Kadischa" jedoch abgelehnt. Der Magistrat wird also die Grabgcbühren cinheben. England. ■M. Laudon, 18. November. In der jüngsten Sitzung dcS ״Board of Depnties" gelangte ein Schreiben des Adjutanleu Seiner Kaiserlichen Hohcik des Deutschen Kronprinzen zur Verlesung, in welchem in den verbiudlicbstcn Ausdrücken der Empfang der Adresse bestätigt wird, welche Ihrer Kaiserlichen Hoheit der Deutschen Kronprinzessin bei Gelegenheit ihrer Anwesenheit in London während des Königin-Jubiläums überreicht worden war. DaS tiefste Mitgefühl niir dem schweren Leiden des Kronprinzen!Hut sich in allen hiesigen Kreisen und nicht am wenigsten in den jüdischen kund. Möge Gott ihm baldigste Genesung zu Theit werden lassen. London, 20. November. Die in meinem vorigen Briese über die hiesigen Gcmcindevcrhältnisse mitgetheiltcn Thalsachen erhalten durch einen, den Unterricht in der Neügionskenlitniß der hiesigen jüdischen Schuten betreffenden Ansspruch eines Leitartikels des ״Icwish World" eine willkonuncne Bestätigung. Nicht das es. Golt bewahre! von mir freudig begrüßt wird, wenn auch von anderer Seite der traurige Zustand des

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