Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 20 (1887)
- Issue
- Heft 47 (24.11.1887)
- Article
- Pirqe avot
- Date
- 1887-11-24
- Page
- 742 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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742 Bereich seines Heiligthnms, zu diesem Berge, den seine Rechte sich geeignet. 3m Weltall, das im Ganzen und Einzelnen עולמו, feine Welt ist, von Ihm geschaffen, von Ihm deherrscht, nennt Gott fünf Dinge ganz besonders sein Eigemhmn, als in bcjoiit-crm Dienste seiner SchöpjmigS- und WaltungSzwecke stehend. Eö sind dies ,-.-.in zuerst, der Inbegriff und die Offenbarung der durch die Menschheit zur Verwirklichung zu gelangenden Bestimnlungen seines Reiches ans Erden, sodann Himmel und Erden Boden und Bereich der Verwirklichung dieser תורה, Abraham als ersten Grundstein zurGcwinnung derMcnschheit für dieses GotteSrcich, ־ ישראלals Sendboten für den Ausbau des abrahamilischen Menschheitbnndes, מקדש, daö Gottes- und GesetzeSheiligLhum zur Erhaltung und?Förderung IiSraelS für diese seine heilige Bestimmung. ד'־ קנני ראשית דרכו. Als Zweck der Wettschöpstmg ging der Gedanke der תורה der Schöpfung voraus und war der leitende Maßstab des Schöpfers bei seiner Schöpfung. השמים נסאו. Himmel und Erde standen nicht nur einmal bei ihrem Werden in Beziehung zu Gott, ihrem Schöpfer, sondern sic sind fort und fort der Thron seiner Herrschaft und der Boden seiner Waltuug, der Himmel ist sein Thron, durch ihn beherrscht Er gestaltend und leitend die Erscheinungen und Ercignifse auf Erden, und die Erde ist seiner Füge Schemel, alle Veränderungen in der Natur und Gcschichte sind die Spuren seiner Gänge durch die Zeiten. Tempel und Gotteshäuser sind nur Räume für die Sammlung der Menschen zur Huldigung der Gottes׳ gegenwart und GotteSherrschaft in Himmel und Erde. ברוך אבדם לאל עליון nicht Abram ist von Gott, sondern für Gott gesegnet, der Segen der Abram wird, kommt den Zwcettn zu Gute, welche Gott als Ziel seiner Waltmigrn bestimmt hat, und in seiner Leitung deS Himmels und der Erde herbeiführen will. עם!ו קניה. Israel hatte aller Menschendascin und VolkeSdasein bedingende Voraussetzungen eingebüßt, und empfing nur bnvd) Gottes Einschreiten in die Geschichte freies Mcnschthum und Volkesselbständigkeit. Damit ward eS für ewige Zeiten als Mensch und Volk Gottes Eigenthum für die Vollbringung seines Willens und die Herbeiführung seiner Ziele auf Erden, und alle die. die mit reinem vollem Sinne der Verwirklichung dieser Bestimmung aus Erden leben, die nennt Gott seine Heiligen aus Erden, und die leuchten nicht in eigener Nachthcrrlichkcit, sondern sic finden ihre Herr-!Weit darin, daß Gott in ihnen die Vollbringer seines Willens erblickt. בבד[ לשבתך. Als Gott den Erdboden unter die Menschen verthciltc, behielt er ein Land, und in diesem Lande eine» Ort für seine besonderen Zwecke: ארק ישראל, das jüdische Land, zum Veden seines Gesetzes und feines der Erfüllung dieses Gesetzes lebenden Volkes, und in diesem Lande den heiligen Berg zur Stätte seines GefetzeSheiligthums, wo Er Seine Gegenwart bekunde und von wo aus dies sein Gesetz zunächst sein Volk mit einer heiligenden Kraft gewinnen und sodann alte Völker zu Gott und seinem Gesetze berufen soll. כי מציון תצא תודה ודבר ד׳ מירושלים. 1)11. Alles, was der Heilige, gesegnet sei Er, in seiner Welt geschaffen, hat er nur zu seiner Verherrlichung geschaffen, denn es ist gesagt: Alles, waS nach meinem Namen genannt wird, und ich zu meiner Verherrlichung geschaffen habe, das habe ich gebildet und habe es auch gestaltet. Und ferner: Gott wird in alle Ewigkeit sie regieren. N Die Weisheitslehren unserer ״Väter" schließen mit dem Gedanken, daß nicht nur der jüdische Menschenkreis, sondern Alles, was den Namen Gottes, als sein Geschöpf trägt, keine andere Bestimmung hat, als der Verherrlichung Gottes, seines Schöpfers, Herrn und Meisters zu dienen, und diese Bestimmung wird unverlierbar erreicht, weil Gott ein Jedes für diese Bestimmung gebildet nnb leitend gestaltet hat. Die einem Jeden ancrschaffcnL Natur und alle unter Gottes Leitung auf ihn cinwirkende Einflüsse haben doch als letztes Ziel Jedes und Jeden in die Bahn zu lenken, die zur endlichen Allverherrlichung Gottes auf Erden führt. Ein Gedanke, mit welchem schon der Gott in seinen Wallungen schauende Gesang am Meere, שירת הים, schloß: ד' ימלך לעולם ןעד. das, wie wir dieses in dem Kommentar zu 2. B. M. 15,1s angedeutet, nicht nur heißen kann: Gott wird in alle Zukunft sie regieren, sondern auch, und in dem Zusammenhang, in welchem es hier gcbraudjt ist, um so mehr heißen dürfte: Gott wird einst, in einer fernnen, aber darum nicht weniger gewissen Zukunft, König der ganzen Menschheit werden. (Siehe das.) _.__ 0 כל1 מה שברא הקדוש ברוך הוא בעולמו לא בראו אלא לבבורו■ שנאמר כלי הנקרא בשמי• ולכבודי בי־אחיו• יצרהיו אף עשיחיו• ואומר• יי ימלוך רעדים וער• Mer aus der Gkgtnivart. Äon Friedrich N o tt. (Nachdruck verboten.) (Fortsetzung.) ... Müller unterdrückte einen Seufzer. ,.Nur nicht den Math verlieren!" sagte er. ״Alles in Allem ist eS mir doch eine Art von Beruhigung, daß cS gerade die Kari ist, die das Kind entführt hat — trotz Allem halte ich sic nicht fähig, etwas wirklich BöseS gegen Erna zu vollführen— ich möchte glauben, der Schlag gilt mehr mir als meinem Kinde — sie hofft vielleicht