Jeschurun
- Journal
- Jeschurun
- Volume
- 20 (1887)
- Issue
- Heft 47 (24.11.1887)
- Article
- Zum Wiederbeginn der Thora [Nachricht] / Hirsch, Mendel
- Date
- 1887-11-24
- Page
- 737 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Jrmiiitnijpr hpn JtiMciu 5048. *yaiUUJUCr, oen 24 November 1887. M 47. 0<T Ktö'Cl ll[1ulp1mlpjft zur Förderung jüdischen Geistes und jüdischen Lebens in Haus, Gemeinde und Schule. ׳ ßcgrfimld von Srtlllfoii 91Styl!}fiC{ Hlllch, iiaBPinrr 11. ^srarfitiPtiirn fiffigionsgcfplfflfinfl?luflnmft|Wl a.fll Neue Folge. Fünfter Jahrgang. HcrauSgegeben unter Mitwirkung des Begründers und bewährter Genossen von KirslH. Diese Wochenschrift erscheint scdcn Doirnerstog mindestens 2 Bogen stark. — Aboiiilementöpl'ris bei ollen P oft a nst alten und Buchhandlungen 2 c/k70 .׳ .Z für das Vicrleljohr. Der Buchhandel verkehrt direkt mit der Gzpkdltiou des Jeschnrnn $n Hannover. — Dir (Sj־pcbi1iou versendet auch direkt mib sranko unter Ztreisbaud den Johrgong sür \'2,f6. oder 7 Gulden cficrr. Währ, nach Deutschland und Oesterreichfür 14 146 oder 18 Fr. nach den rändern des Weltpostvereins. — 3111$ eigen werden mit 2.7f. d. Ngespulterte Peliizcile oder deren Nanin berechnet. — Gppcdtti on: Hannover. Herschelstr. 7 Inhalts Verzi'ichrrLsr oou Nr. 47. Zum Wiederbeginn der Thora (W! — Plaudereien aus der Schule hIV.) — .^2-4 ^.2 (Schluj;.) — Bilder aus! der Gegenwart (Fortsetzung). — Wucherische Ausbeutung des | Sandmanns «; XITr ( Schluß.) — Der Deuksch-Israelitischc Ge- ׳ meindelmnd. — Rorresponden;en und Nachrichten: Hannover, j Berlin, Wien, Prefchurg, Pest, London .2!, Petersburg!2),! Warschau, 21raila, Cintlnnall, Milwaukee, Jerusalem,?ltistralien.! — Znsrrate. ui! 1!1 Älkdcrbtzliril der ssharil. U n sc1״* i!Zat c r A bra ha m. | Wir (jabcii b;*im Wiederbeginn ber Thora die i Thatsachc bei* Schöpfung do.rch einen freien allmächtigen j Schöpjcr 1111b die Einsetzung und Berwirllichnna dcS! Sabbaih zur ewigen Bezeichnung bieser Thalsache unserm! Blicke vo׳ überziehen lassen. Wir betrachteten so dann bcu tiefen Ausschluß, ber nnS vom Schöpst-r bei Erschasfnng ber Bkcnschcn über die Ätenschcunalnr gegeben wurde, uub cS stellte sich uns heraus, wie dies Alles Wahrheilen seien, deren Vergegenwärtigung und Anerkennung, weit entfernt, nur für längst hinter uns licgendc Zeiten Werth zu haben, vielmehr von höchster Bedeutung für! unsere eigenste und persönlichste Gegenwart, für die \ Losung unserer eigenen Aufgabe, die Erreichung unserer eigenen Bestimmung seien. Und dann zog sic weiter an uuö vorüber, die ganze Reihe der Fortträger der Familien der Menschhcil, Namen, deren Träger sicher zu ihrer Zeit zu den Einflußreichsten und Höchstmögenden gehörten, denn ihre Macht und ihr Einfluß zahlte ja uicht, lvie bei ihren kurzlebigen Epigonen, höchstens nach Dezennien, sondern nach Jahrhunderten — doch nur ihre Namen sind erhalten, nichts als Namen, als chronologische Bindeglieder sind sie ans den Stammtafeln ber Menschheit. — Doch auch Persönlichkeiten, von denen mehr als ihr Name erhalten blieb, wurden in kurzen tressendcn Eharaklcristikcn nnS gezeigt. Wir übergehen Noah, den zweiten StannucSvatcr der Menschheit. Aber was tönt uns da ans dem dichlcn Nebel der Fahrtanscude entgegen? Bekannte Worte sinb's — sind die wirklich schon so alt, so uralt? ,.-Held" — ״schlau" — fromm stets ״vor Gott". — Siehe, da traten lebenbfrisch aus dem Nebel die Züge des ersten Gescllschastsrcticrs hervor, jene, dem geschichlSkundigen Blicke ach so vertranten Züge, wir sahen sie wieder voraus, die Hünengestalt des tapferen Necken Nimrod, der cS so schön verstand, den ruhebcdürstigcn Menschen zur Aufrechthaltnng von Ruhe und Ordnung seine Kraft zur Verfügung zu stellen und sie so in schlauer Weife unter seine -Herrschaft zu bringen.