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Jeschurun · 1887-01-27 · Heft 4 (27.1.1887) · p. 54

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
20 (1887)
Issue
Heft 4 (27.1.1887)
Article
Alte Amsterdamer Gemeinde-Verordnungen
Date
1887-01-27
Page
54 (sequence 2)
Language
German
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einznladen בקנס הלל; und welcher סרבר ja cinladcu wird, den wird man קנסין um ני ר״מ*, und er wird weiter bei keinem /בעל הביך ein ס דבר sein dürfen. Und man wird Niemand verschonen .יהי' מי שיחי׳ נם wenn eine הברה התנה או ברית מילה macht, dürfen sie לב לא יותר cinladcu als בלל, gleich wie wenn ein בעל הבית התנה או ברית מילה macht; aber נבאים ורבי ושמש sind .הד; למספר על כן soll Jeder נזהר darauf sein, und ׳שמשים müssen selbst cinladcu. נם soll ein Gevatter oder ״Mahnführcr" nichts zum Besten geben אפילו מ; ההברה. Gevatter oder ״Mahnsührcr" sollen לנמרי nichts geben, es sei was es wolle בקנס המשיי זהובי׳. Auch soll der ..Maynsührcr" lein Geld in den Weizen thun, daß הלילה lein מכשול davon komme. Auch soll ein Gevatter oder Mohcl kein פארמיל ׳)?Trinkgeld?) על ברית מילה geben dürfen בקנס .המשים זהובי' נם soll mau Keinem schenken dürfen ביום שבת קודש גלילה כיומו הוץ לאב״ד דמתא או לאב״ד מקהלה מפורסמת, aber einem כעל הבית, der ein Haus להלומין gekauft hat, darf man schenken, aber sonst Keinem (1.אפילו להתן וכלה גס Wenn ein ,התן או בר מצוד Junge ausgcrufen wird, sollen die Weiber in Schul nicht von ihren Plätzen gehen dürfen, um מזל zu wünschen הן קרובים oder Fremde 'יהי׳ מי ׳שיהי; keine soll von ihrem Platze gehen, um מזל zu wünschen .בקנס הלל נם darf man an Purim לא יותר משלוה מנות schicken, als לאביו ולהמיר ולבניו ולהתנותיו ולשלשה בעלי בתים׳ ואב״ד דקהלתיגו יצ״ו und nicht mehr נם .כן בקנס עשרה-זהובים הלל נם sollen die Weiber, wenn sie Gevatterschaft oder Mahuführcn haben, nicht in Schul hcrumgchcn und jagen: geht mit heim. נם ist מהדש ein מנהנ ausgekommcn: wenn eine Frau ins Kindbett kommt, oder ein Sohn wird ein התן, oder eine Tochter wird eine כלה, schicken sie mit einem Zettel herum, um cS wissen zu lassen; welches Geld kostet und eine מרהא יתירה ist. בכן soll solches מחיו׳ והלאה nicht mehr geschehen כקנס עישרה רם לצדקה. Und man wird Keinen verschonen יהיה מי ׳שיהיה. Auch ist (beschlossen) geblieben, daß kein התן mehr מתנות an הכלה soll geben mögen als zehn vorn Hundert von seiner דהיינו;נדוניא vom Knaß'Lcgcn bis nach der הופה büvfcu die מתנות בין הכל לא יותר betragen als zehn Prozent von seinem פך בדן, die er bekommt. Und wer darauf wird עובר sein und יותר geben, soll müsicn. fünfzig Neichsthalcr קנס לצרקה י; Dieser Passus, welcher sich auch in der Verordnung von 171.7 befindet, ifl mir unverständlich. geben בלי הנהה. Und man densclbigcn התן עולמית nicht in קהל kommen lassen, und seine!המשים ר״ב wird er doch zahlen müssen, ohne irgend welche Einrede oder .תירק׳ בעולם ובל השומע יונעם ויבא עליו ברכת המוב. Ans j!W MMZerrer Zeit. Novelle von Friedrich Nott. '־' ׳'־ (*JJadjbTttcf verboten.) (Fortsetzung.) ES war in den NachmittagSstnuden des folgenden Tages. Frau Arouowitsch hatte das Beivnßlsciri noch nicht wieder erlangt, in wilden Fieberphaiilasim wälzte sic sich auf ihrem Lager. Ihr Gatte saß an ihrem Bette, ein Bild tiefften Scclenlcidcns; er hatte die Hände in einander vcrschränkt, langsam rollte Thränc auf Thrcme auS seinen gewaltsam geössneten Augen hinad über die bleichen Wangen, er schien über Nacht um mehrcre Jahrzehnte gealtert. Da ward die Thür von Außen vorsichtig geöffnet, der Adjutant dcS Kaisers trat leisen Schrittes in das Zimmer. Die unglücklichen Eltern, denen er so trübe Nachricht hatte nbcrbringen müssen, hatten seine innigsie Thci!nähme erweckt; er wollte die Stadt nicht verlassen, ohne sich nochmals von ihrem Befinden überzeugt zu haben. ״Wie geht cS Elircr Frau?" fragte er im Flüsterton. Gei schon! Arouowitsch blickte ans, laut ächzend zuckte er die Achseln. ״Sie ist noch immer nicht zu sich gekommen?" Arouowitsch schüttelte verneinend den Kopf. ״Ihr ist besser so," murmelte er. ״Ihr dürft Euch Eurem Schmerz nicht allzu sehr hingcben," fuhr Fürst T .... w nach kurzer Panse ^ort. ״Ihr müßt Euch stark machen, um Euer schwaches Weib stützen zn können." Der Unglückliche barg das Anllitz in beiden Händen, das konvulsivische Zittern seines Oberkörpers verrieth, daß er innerlich schluchzte, aber man vernahm keinen Laut. ״Fasset Euch." bat der Fürst, ״nach den Mitthcilnngen Eures Sohnes müßt Ihr ein braver, frommer Mann sein, da werdet Ihr doch wissen, was Gott einem anserlcgt, das muß man in Ergebung tragen." ״Ich könilt's ertragen," murmelte Arouowitsch, nach Fassung ringend, ״wenn er gcfallen war' im Dienst — zu dem er verpflichtet war — aber so — aber so — aus Muthwillcn! ׳— anö frevelhaftem Uebermuth!-״

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