Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1844
- Issue
- Heft 1
- Article
- Analekten
- Date
- 1844-01-01
- Page
- Seite 42 (sequence 8)
- Language
- German
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42 II. Analekten von vr. Zunz. GerschoM 'im "väterlichen Hanse: 1389 erschien ein Vortrag R. Lowe's bei Belzalel und seinem Sohne > Gerschom: bei diesem Gerschom allein ein Rechenbuchlein des Abraham Sofer. Bald darauf starb Bezalel, noch bei Lebzeiten seines Vaters, nachdem er in seiner letzten Krankheit noch den' Namen Joseph erhalten, und hinterließ zwei Sohne: Gerschom und Moses. Salomo druckte noch im Jahre 1590. Um das Jahr 1591 starb Mördechai Cohen, gewöhnlich Mördechai Zemach geheißen, fast ein Neunziger, der lebendige Zeuge der bisherigen Typographie der Prager Israeliten. In den letzten 14 Jahren seines Lebens heißt er stets: der greise Einen Holzschnitt mit den Worten Mordechai Cohen erblickt man noch als Titelvignette vor Drucken bis zum Jahre 1610. Auf seinem Leichensteine heißt es: „Hier liegt ein Gerechter, Oberhaupt und Vorsteher; er beugte öfter Austreibungen vor, gab sein Leben Preis, zog nach Nom und ließ durch den. Pabst den Kaiser seines Eides entbinden." Im Jahre 1592 druckten Salomo b. Mördechai und dessen Neffe Mose - b. Bezalel Pas bekannte Buch Zemach David : , der Druck war am. 21. October beendigt. Aber mitdem Jahre 1594 traten auch Mordechai's Söhne vom Schauplatze. - Ihre thätigen Nachfolger waren die beiden Söhne Bezalels. Bei Gerschöm erschienen mehrere Werke von 1595 bis wenigstens 1610. Von seinen beiden Söhnen war Ansch el (1609) Setzer bei' dem Vater, Mord echai bei dem Oheim Moses. Dieser Moses, auch als Schriftsteller bekannt, hat an gewerblicher Thätigkeit fast seinen Großvater Mördechai übertroffm, und war ein Drittel Jahrhundert in seinem Berufe. In den Jahren 1592 und 1393 war er Mit seinem Oheim Satomon verbunden: etwa seit 1597 und bis 1624 beschäftigte ihn eine eigene Offizin, die, soweit bis jetzt ermittelt worden, vierundvierzig Drucke lieferte; hierunter mehreres Liturgische, die Lebuschim, die erste Edition der Tosefot Jomtob, die Bücher mehrere Schriften von R. Meir Rothenburg, S. Luria, Alschech, Saadia Gaon, R. Löwe und A. Weiter reichen die Spuren dieser Druckereien nicht. Der dreißigjährige Krieg, die jesuitische Herrschaft, zum Theil die seit dem