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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1844-01-01 · Heft 1 · p. Seite 38

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1844
Issue
Heft 1
Article
Analekten
Date
1844-01-01
Page
Seite 38 (sequence 4)
Language
German
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38 II, Anglekten von Dr^ Z u n z. Portugal sind als Liffaboner jüdische Drucker ganz falsche Namen angegeben: S. Zorba und Elieser. Ein Zorba hat gar nicht eristirt, und N. Elieser, der mit den Ehrennamen 2^ geschmückt wird, war kein Drucker — welches vermuthlich Joseph Kalfon gewesen sondern ließ die Druckerei in seinem Hause einrichten, dielleicht auf eigne Kosten. Solche Gönner der Kunst aus jener Zeit verdienen eine dankbare Erinnerung; dazu gehören Joseph b. Abraham Kraveta in Bologna (1482), Elieser in Lissabon (14.89), und der angesehene Meschullam Kusi in Pieve di Sacco, der 1475 während des von ihm veranstalteten Druckes starb) dieser letztere ist vielleicht identisch mit dem bei Moses Minz 97) und Juda Minz (N. 9) vorko rinnenden. Für einen seiner Sohne halte ich Schalom b. Meschullam Kusi, der 1476 lebte, und dessen Verwandter Meschullam Kusi b. Mose scheint der Korrespondent von Meir Padua M. 82) zu sein. Der Vorsteher Kusi in Venedig im Jahre 1546 (Moses Israels Rga. 4V. 51) ist wohl Kusi b. Meschullam, den R. Salomon Athia dort kennen lernte. Vor Allen aber sollten undankbare Zeitgenossen sich der edlen Soneinaten erinnern, die ein ganzes Jahrhundert für uns gekämpft, ein halbes für uns gedruckt haben. - Vor. 1450 trat -Moses in.Deutschland gegen den fanatischen Capistrano auf: sein Sohn Samuel, der vor dem Frühling 1484 gestorben und Ln Soncino ansässig war, hatte einen, 1488 noch lebenden, Sohn Namens Israel Nathan, von den Zeitgenossen ein Mann Gottes genannt.. Er war es, auf dessen Betrieb sein Sohn Josua Salomo 1484 die Druckerei errichtete, für welche er bis zum Jahre 1492 thätig war. Der Bruder dieses Salomo, Moses (vor 1490 gestorben), hatte zwei Söhne: Salomo .und Gerschpm. Letzterer ist der berühmte Soncinatische Drucker, der von 1484 bis 1534^ in welchem Jahre er starb, zum Theil unter Drangsalen, in Soncino, Brescia, Fauo, Pesaro, Nimini, und die letzten vier Jahre in Constantinopel zahlreiche Werke druckte, die heutzutage eben so geschätzt als selten sind. Sein Sohn Elieser (.1534—1549) hatte seine Offizin in Constantinopel.' ' Anstatt noch länger bei dem zu verweilen, was Jedermann bekannt sein sollte, wende ich mich einer noch nirgend genannten Druckerfamilie, einer Offizin zu, die ihre De Rosst und Panzer

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