Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 3
- Article
- Nachträgliche Bemerkungen [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 388 (sequence 2)
- Language
- German
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388 Nachträgliche Bemerkungen von v. Zunz. 1749 in 4.) zu Prov. 1, 23 und 8, 13 (^^ Mose b. Gccatilia's HLob-Cornnientar, der sick neben dem Saadianischen befindet, kommt schon bei David KLmchi (^v^lenn v. vor, und die Vorrede dazu, denen auch Wolf (t. 3, x. 860) gedenkt, sollte bekannt gemacht werden. Dasr dieser Mose auch die Psalmen commentirt, erhellt aus Kimchi zu Ps. 77, 5. 132, 6, und Samuel Tibbon ^)2N e. 14, S. 88. Dieser letztere (e. 9, S. 44) beruft sich auch auf dessen arabischen Commentar zu Jesaia, worauf sich vielleicht auch Maimonidcs bezieht, wenn er in seinem NNÄdr von Mose Gccatilla's Auffassung von Jcs. 11, 6 spricht. Mose's pentatcuchischer Commentar ist aus bcn Esra bekannt. -- Die zweite Ausgabe von Linunol >vuäceol ist vom I. 1648 (Wolf t. 3 p. 859), der Erläuterer Ln der dritten oder Berliner Ausgabe ist Bcnsev (Napoport S. 22. Vgl. noUcu x. 16). Zu diesen Bereicherungen unserer Kenntnisse über jüdisch-arabische Produktionen gehört auch, was gelegentlich über ben Gau nach und Serdschado nütgetheilt wird. Von N. Jona b. Gannach rühmt Abi-Osciba auch ncch, daß er Logik verstanden, und .im die in der Medizm üblichen Gewichte und Maaße erklärt habe (s.?uge)- cula!. Locllui. p. 440); Maaßc und Gewichte werden übrigens auch in N. Jona'S Leriion erläutert, und mehrere Angaben dorther hat NNL1 HNO2 00 a, 92 a, 95 s anfbewahrt. DaS Zeugniß über N. Jona'S philosophische Einsichten wird durch R. Jcdaja in seiner bekannten Apologie durch BalmeS' Grammatik (Bogen r Blatt 7, daß N. Jona den Organismus der hebräischeu Sprache auf philosophische.Principien zurückzuführen versuche), ganz besonders aber durch die hier,Mtgethcil(e handschriftliche Notiz bestätigt, daß er gleichfalls gegen die Ewigkeit der Materie geschrieben. Der mit ihm genannte 1N2N ist N. Samuel Gavn b. Chofni, der zwar das Epitheton „Cohen" nicht hat in den ältesten Anführungen (Hai Gaon bei Ln jacob und in den NechtSgutachten 8ckaare-Le6ek, bcn Esra, N. Elieser b. Nathan t'. 46 6, Nr. 21 und eben so Migdal öS zu Hilchot Zizit 1, Kimchi zu 1 Sam. 28 Ende, ^Schibbole-Halelct, Vorrede des Uebersetzers vom maimonidischenMischna- Eommentar zu Seder Naschim), jedoch damit auSgestattet ist in Sefer dakabbala 5. 41 a (daher auch bei Jesod L 85 a, Juchasin t. 125 h), Mordeckai zu Sanhcdrin c. 4 und zweimal zu Chullin