Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 2
- Article
- Aus einem Schreiben des Hrn. D. G. Lippmann in München, vom 2. November 1837
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 284 (sequence 2)
- Language
- German
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284 . Blbliogr'aphie. - nach Kräften kritisch, zu. bearbeiten und nächstens Pnrch den Druck zu ver- Mntltchen... Möchten mich nur etwaige-Besitzer des gedruckten Textes davon, in Kenntniß setzen, damit ich sic bei corrupten Stellen zu Rathe ziehen könnte. Das Werk liefert einen schätzbaren Beitrag zum Studium der hebr. Sprache. In der Einleitung giebt E.-ß. die Gründe für die Priorität der hebr. Sprache vor den übrigen Zweigen des SemitisrnuS an, und liefert in derselben außer der Erklärung schwieriger Schriftstellen interessante Notizen über seine übrigenbereits verfaßten grammatischen. Werke, welche der Bibliographie wichtige Aufschlüsse gewähren. In derselben werden Sie auch die Widerlegung Ihrer in der wissen sch. Zeitschr. B. I. S. .383 aufgestellten Behauptung finden, als sei das Büchlein mit dem identisch, worüber ich in einer meiner Ausgabe vorzusetzenden deutschen Einleitung .ausführlicher sprechen werde. Mit Gottes Hülfe hoffe ich dann das Schriftchen -sNAN im Drucke folgen zu lassen, und da dieses mit dem Buche oft ganz zusammen- Lrtsst, wie er sich auch in letzterem (9 a) auf dasselbe bezieht: V2 iNU-l-'O, werde ich damit eine zweite Ausgabe deS Büchleins üBN, vielfach vermehrt und verbessert, verbinden. ES befinden sich hier ferner die grammatischen Werke des R. Jehuda CHLugz das Mspt. ist überschnellen: '"W PINPNN -MV und enthält 1) vZ 2) rwNIK 'v und 3) 'y (vgl. E's. Mosenajim 2 a). Diese drei Bücher sind von E. E. aus dem Arabischen ins Hebräische übertragen, wie aus einer Nachschrift hervorgeht und wie sich auch aus den Werken selbst Nachweisen läßt. Es ist daher auffallend, woher die Behauptung der Bibliographen (Bartolocci, Wolf, de Rosst u. A.) kömmt, daß Moses Giktalia diese Übersetzung geliefert habe. (Vgl. B. III. S. 448, Nr. 46; eS ist leicht möglich, daß die Schriften später nochmals übersetzt wurden, wie wir solcher doppelten Übersetzungen häufig finden, sowie unter den Werken des Maim. die Erklärung zur Mischnah, Sanhedrin X. von Samuel Ebn LHLbbon und von dem später« Uebersetzer der ganzen 4. Ordrrungj; das j-MNN 'v wurde drei Male, der Moreh zwei Male übersetzt. Die frühere Übersetzung war dann meistens nicht genug verbreitet. — Wenn ich nicht irre, so führt Muscato Ln Aum Cosri Th. H. §. 73 und 80 eine Stelle aus CHLug nach der Uebersetzung des E. E. an. G.)