Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1839
- Issue
- Heft 2
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1839-01-01
- Page
- Seite 258 (sequence 9)
- Language
- German
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2S8 Kurze Anzeigen. Gegenwart für seine Ansichten nicht reif sei - er aber von der Zukunft einen schöneren Lohn und größere Anerkennung erwarten dürfe, jetzt seien nur einige Wenige vorhanden, die diese in ihrer Art einzigen und meisterhaften Predigten verstünden, wie eS denn der „bessern" immer nur wenige gebe. CS wäre unbescheiden von mir, wollte ich mich zu diesen Wenigen zählen, und ich lege daher in Dcmuth die Recensentenseder nieder. . G. 3. I,etti'08 1) Ilultiümo lettre d'un lirrudl!te tran^a!» u «es eorell^ionuires, »ur la reli^iou de» rielies au 19« sleele, eu forme de d!n!o«»ue, entre un rielie et un autre lsraelite. ^nris,!mpl!iner!e de v ^turliie, ^Vvrms et rnv 8t-IHerre-KI<»nLmrutre) Asr. 17. 18.16. 28 S. — 2) Nerrvieme lettre d un Israeiito frun^ri!« ü «es eoreli^lonunires, sur In tolerrnree de l'e^Ilse et sur Irr tolermree de Irr «vurr^o^ue, eompruee»; et »ur le 8)8teme de Al. Aluuele. I'url», ebendaselbst. 1857. 35 S. — l.) 8ur les lettre» pllutl^ues, pur 8. 6allen, trudueteur de Irr bible. l^rrris, ünpr!mer!e de AVittcr«- Ireim, rue Alontmorenr)', Asr. 13. 1837. 4 S. Nur diese zwei von den tsarphatischcn Briefen sind uns zugekommcn. In dem crstcrcn (rem 8ten) werden die verworrenen Religio nSansichten eines gewöhnlichen jüdischen Neichen dargcstellt. DaS gesellschaftliche Leben gewöhnt ihn daran, am Samstage zu arbeiten, an nichtjüdischen Tafeln zü essen, selbst einen etwas zu vertrauten Umgang mit Personen eines andern Glaubens als Schwäche zu entschuldigen; dennoch laßt er seine Kinder in der Weise in der Religion unterrichten, daß sie das, was er beständig thut, für Sünde halten müßten, und di" Che mit Personen anderer Glaubensgenossen wird er niemals gestatten! Vei dieser Gelegenheit kömmt nun der hohe Werth des Geldes zur Sprache, sowie dieser Reiche überhaupt mit etwas äußerem Anstriche von Bildung, die ihn zum Zweifler und Ungläubigen macht, keine sehr erhabenen Gesinnungen und dabei einen guten Thcil Aber- und Furchtglanben verbindet. Es liegt in der Ausführung manche gutangebrachte Ironie. Diesem