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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1837-01-01 · Heft 2 · p. Seite 288

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1837
Issue
Heft 2
Article
Aus einem Schreiben des Herrn D. J. Auerbach in Wien, vom 29. Nov. 1836
Date
1837-01-01
Page
Seite 288 (sequence 2)
Language
German
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288 Bibliographie. dieser Übersetzung steht aber eine Abschrift eines Briefes, dessen Eitel, wie aus dem Inhalte ersichtlich, ist, eine von Abraham ben Samuel ben Chasdai (Zeitalter nach Maim.) gefertigte Uebersetzung und zum Eheile Bearbeitung eines ebenso betitelten arab. Merkchens des Abu-Chemad Elgasali, über Ethik, im aristot. Sinne, das in mehrfacher Beziehung von Interesse ist. — Nach' Platon's Republik kömmt noch das tNÄdK von Charisi, das seine Benutzung durch Herrn Dukes finden wird. — Ein anderer Codex enthält außer einem Bruchstücke des eine Uebers. der Kategorien des Anst. nach dem Kommentare des Ebn Noschd, v. Jakob Antoli, deßgl. v. Arist. cie interpretutione, von Abu-Nasr Elpharabi üe L^üo^ismo, Ü6 Ü6M0N8ti'atil)U6 und Ü6 vl6nedi8 und Ebn Rosches Comm. ü-ber Arist. cke clemonstration« lil). 1 et 2. Diese Uebersetzungen sind, dem Epigraphe zufolge (das wörtlich mit cle 1^088! eoü. 771 übereinstimmt), in Neapel unter dem Schutze des Kaisers Friedrich im I. 1232 angefertigt *). — Der Codex, den ich zuerst genannt, in welchem sich der befindet, enthält außerdem mehre Cornmentare zum Moreh; einige sind fragmentarisch, in deren einem ich von dem Verf. seinen citirt finde, also von Joseph E. Khaspi, ferner N71"/2N (kabbalistisch), anonym; blv N2N deßgleichen N2N von einem Anonymus, der nach dem Arab. gearbeitet; endlich der Brief des Maimonides über die Astrologie, und zwar als gerichtet und mit einem Datum versehn NM (Oct. 1194). — Im Ganzen sind einige und siebenzig Manuscripte hier, worunter viele Bibeln (mit Masorah) ^^). Auch zwei Manuscrrpte des Aruch finden sich hier neben noch vielem Aristotelischen. 4. Von Herrn Leopold Dukes in Wien erscheint binnen Kurzem ein erster Beitrag zur Geschichte der neuhebräischen Poesie mit besonderer Berücksich tigung- Gabirol's und Charisi's. Er wird ferner die Gedichte des *) Es ist Dies der ben Abbamari, von dem in der Amn. zu Nr. iz. ' der Leipziger Corresvouöenz die Rede war. G. '"') Ueber einen dieser Codd. (vom I. 1299, entkalk die ganze Bibel außer dem Pentateuche; span. Charakter) theilte mir Herr A. Eohn aus Preßburg, gegenwärtig in Paris, mit, daß dieser auch (vgl. Heidenheim's Vorwort zu seiner Psalmenausgabe 1825) 147 Ps. nur zahle, und zwar, indem er Pf. 9 u. ic>, 70 u. 71, 78 n. 79 (?) verbinde. G. Vgl. die Nachschrift zur ersten bibliographischen Mittheilung. G.

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