Mannheim
Compact Memory

Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1836-01-01 · Heft 3 · p. Seite 553

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1836
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1836-01-01
Page
Seite 553 (sequence 2)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
98% known words query
IRI
…/2929020-2929026-2929030-2930485--1373-2930658
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

* - ' Flehinger's biblische Geschichte. 5Ü<r Erzählung bildet für sich ein Ganzes, wahrend dennoch der ge, schichtliche Faden alle verbindet. Die daraus zu ziehenden Lehren ergeben sich von selbst, und das Kind wird ferner durch die jedem Abschnitte, meist dem Inhalte desselben vollkommen entsprechenden, angefügten Bibel- und Liederverse noch mehr auf den sittlichen Gehalt desselben hingeführt, wodurch zu gleicher Zeit eine Bekanntschaft mit kernigen Bibelsprüchen und erwccklichen Lieder, stellen erwirkt wird. Der letzte Abschnitt giebt in einer kurzen Hinweisung den Zusammenhang der Juden seit der Zeit des wieder erbauten (zweiten) Tempels mit denen der Gegenwart und den Grundgedanken ihres Glaubens und ihrer Erwartungen an. Den vorkommcnden biblischen Namen sind die Benennungen in hebräischer Sprache beigegeben, und so wird für die Knaben auch der spätere Unterricht in der Bibel vorbereitet. — Ein verständiger Lehrer wird von dieser in acht jüdischem Sinne abgefaßten b. G. Nichts zurücklassen, vielleicht hingegen, nach seiner Individualität, Manches hinzufügen, und es wird sich ihm jedenfalls dies Büchlein, wie auch Ref. aus Erfahrung weiß, als praktisch nützlich bewähren. G. Nachträgliche Bemerkungen zum ersten Bande dieser Zeitschrift. (Schluß.) S. 310 A. Statt ebn Cajpi lies ben Elasar. v. Zunz. S. 310. Einer andern sehr freisinnigen Ansicht in dem Gebiete der hohem Kritik huldigt Ebn Esra in der Beurtheilung deS zweiten Theiles des Jesaias von Cap. 40 bis Ende. Seine Worte sind, wie gewöhnlich - bei solchen Gegenständen, dunkel, sagen aber unverkennbar, daß dieser Theil nichr vom Jesaias herrührt, sondern von einem spätem Propheten, obgleich E. E. nicht durch die Verkündigungen von spätem Personen und spätern Ereignissen hiezu bewogen wird. Zu Anfänge des Cap. 40 heißt es in seiner Erklärung: "Dieser Abschnitt ist

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.