Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- Darmstadt [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 389 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Nach r i ch t e n. . 389 (Darmstadt, 16. Jan.). Nach der neuesten, von unsrer hics. Zeitung mitgctheilten Zählung befinden sich, unter der Gesanimtbevölkerung des Grhthums Hessen von 760,694 Seelen, 24,690 Israeliten. (S. M.) (U n g a r n). Nach der 2. Ausg. der in Leipzig bei Wiegand 1834 erschienenen „neuesten statistischen, geographischen Beschreibung des Königreichs Ungarn, Kroatien und Slavonien und der ring' Militärgränze (vom Prof. P. Mazda) zahlen die Inden in Ungarn jährlich der Krone 160,000 Gulden Toleranzgeld, und ihre Zahl soll sehr znnchmen. — Die Sorge für das Schulwesen wird anch in diesem Lande unter den Juden gxößer; so ist auch in der jüngsten Zeit in einem kleinen Orte, Namens Kreutz, der ungefähr eine Tagrcise weit von Preßburg liegt und ungefähr 150 jüd. Familien zählt, eine gehörig eingerichtete allgemeine Schule errichtet worden, an welcher Herr L. DukeS aus Preßburg, bekannt durch eine Uebersetzung des CommentarS Naschi zum Pentateuche und ausgezeichnet in nenhebräischem Style, Unterricht erthcilt. (Frankfurt, 24. Jan.). Nachstehender Plan ist mir von Herrn M. I. Dreyfuß stuck, xlülos. in Endingen, Kanton Aargan, zugesandt worden , und ich nehme keinen Anstand, denselben, dem Wunsche des Herrn Verfassers gemäß, hiemit zu veröffentlichen, obgleich ich bis jetzt nur von dem lebendigen und redlichen Willen des jungen Unternehmers überzeugt, mit seinen Fähigkeiten aber zur Zeit völlig unbekannt bin. Ich zweifle nicht, daß er diese anderweit genügend zu beurkunden im Stande sei.— Ist nun dieses Letztere der Fall, so verdient allerdings sein Vor« haben, arme israelitische Kinder von der ersten Jugend an für den Ackerbau zu erziehen, die Beachtung aller wahren Menschenfreunde Die Auseinandersetzung desselben ist zwar noch nicht so vollständig, daß man die Ausführbarkeit gehörig durchschauen kann, allein ein rüstiger Wille vermag viel mehr durch;», setzen, als man auf dem Papiere darstellen möchte. Es giebt Anstalten, die bereits als Meister gelten dürfen. — So viel darf man mit Gewißheit behaupte», daß milde Gaben nicht edler ünd segenreicher angewcndet werden können, als zu solchem Zwecke,