Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1836
- Issue
- Heft 2
- Article
- Lemberg [Nachricht]
- Date
- 1836-01-01
- Page
- Seite 380 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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380 Nachrichten. Zrrthum entstand dadnrch, daß es in der Vorrede zu diesem Buche heißt: „Anderes habe ich in meiner Erklärung und zu den andern heiligen Schriften geschrieben," was aber offenbar zum Pentatenche, heißen muß, welcher Commentar auch häufig von den Commentatoren E. E.'ä angeführt wird. — 3) O'Oil 11^' von dem gründlichen Denker Samuel Ebn Tibbon, der bis jetzt blos durch seine Uebersetzungcn mehrer maimonidischer Schriften unter «ns bekannt ist, aber noch andre Werke verfaßt hat, die bis jetzt handschrifslich aufbewahrt werden; diese Schrift handelt über die Entstehung des trocknen Landes". — Alle diese Schriften haben einen sehr bedeutenden geschichtlichen Werth, und ihre Verbreitung durch de» Druck verdient die Unterstützung und den Dank aller Derer, die sich für die Geschichte der jüdische» Litteraturinteressier».— Vom 13. Januar 1836. — Erfreulich ist, und wohl würdig erwähnt zu werden, daß der selige Nosenmüller in der kleinen Ausgabe seiner Scholien zum Zesaias die ihm schriftlich von Samuel David Luzzato, dem gelehrten Verfasser des Ist , mitgetheilten Bemcrkuugen ausgenommen hat, was schon der Titel besagt: Itossoitiniil- Ivi! 8cItoU^ IQ IQ oomj»8Q(1illill I'6(laeta. kraomiss»« svQt 8r»Q. Daviilis I,c>22atta IQ «lesagao vatieiaia animuilversioQe8. 1iix8iae 1633. (London, 11. Dec.) Der von seinen Mitbürgern zum Alderman gewählte Scheriff Salomons, jüdischen Glaubens, wurde von dem Collegium der Aldermen genöthigt, auf die Stelle zu entsagen, weil cs darauf bestand, er müsse, wie Das bisher gebräuchlich war, darauf schwören, daß er ein Christ sei. (F. Z.) (Hildesheim, 3. Dec.) Es besteht in der hiesigen Gemeinde eine gute Volksschule, in welcher in Religion, hebräischer Sprache zum Verstehn der Bibel, der übrigen heiligen Schriften und der Gebete, ferner in deutscher Sprache, Geographie, Geschichte, Naturlehre, Lesen, Schreiben, Rechnen und auch im Singen Unterricht ertheilt wird. Den Religionsunterricht ertheilt der Hr. Rabbiner Bodenheimer selbst, und so ist cs möglich, die Knaben nach zurückgclegtem 13ten und die Mädchen nach znrückgelegtem 14ten Lebensjahre zu cvnfirmiren. Während die Cou-