Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Journal
- Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
- Volume
- 1835
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1835-01-01
- Page
- Seite 423 (sequence 10)
- Language
- German
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Peter Beer's Leben und Wirken des Makm.' Ä23 an letzterer Stelle vermuthet de Rossi mit Recht, daß er mit dem Uebersetzer der Mischnaherklärung zu Seder Nesikin, Ebn Jakob, ein und dieselbe Person sei, welcher, nach einem Epigraphe des Cod. 984 seine Uebersetzung dieser Mischnahordnung am 3ten Tage des Monats Khislev im I. 5058 nach E. der W. beendigte. — Wir erinnern uns übrigens von einer 3ten Uebersetzung durch Abraham Levi ben Chasdai gelesen zu haben, ohne im Augenblicke die Stelle angeben zu können. Als Einleitung zum Mischneh Torah, ist dieses Buch auch wahrscheinlich vor demselben verfaßt. — In einem M.S. des Tractats »über die Auferstehung des Tobten» (ck. L. 6. 488) findet sich die Nachschrift, daß dieses Werk im I. 1201 (1512 der selucid. Zeitrechnung) abgefaßt worden, wobei jedoch zweifelhaft ist, ob vom Verfasser oder Übersetzer * *). — Sein Sendschreiben an die Juden im Orient scheint zu seinen frühesten Schriften zu gehören. Denn in seinem Briefe an die Weisen der Stadt Marseille erwähnt er seiner, als eines bereits vor 22 Jahren geschriebenen, während dieser Brief selbst, nach vielen Spuren in seinem Inhalte, zu einer Zeit verfaßt ist, wo sein F. d- V. zwar vollendet, aber noch nicht ins Publicum gekommen war. Außer der von Herrn B. genannten Uebersetzung, eristirt noch eine von Jakob ben Nethanael ben Pigai (L. 783). — Die sogenannten »Acht Capitel» wurden nicht von dem Uebersetzer der Mischnahordnung Nesitersuchung, sich erwiesen hätte, als nach einem von Maim. nicht zum zweiten Male revidirte» Exemplare angefertigt, bei welcher Revision er nämlich sehr Vieles geändert. Weitere Untersuchungen hierüber, sowie, ob dieses Buch vor dem M Tversaßt sei, welcher Meinung auch NachmanideS gewesen zu sein scheint, wir aber nicht beitreten können, »ersparen wir auf einen andern Ort. G- *1 Offenbar vom Uebersetzer, da die Anfrage, auf welche das Sendschreiben folgte, schon im Z. 4951—1191 an ihn gerichtet wurde und die Antwort wohl bald erfolgte. Wahrscheinlich jedoch ist das ' fehlerhaft und die Zahreszahl Iüv2 zu lesen, was vollkommen stimmen würde. G.