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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 275

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
Aus Baden [Nachricht]
Date
1835-01-01
Page
Seite 275 (sequence 2)
Language
German
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Nachrichten aus der Synagoge.' 27§ -war aus dem genügenden Grunde, weil die Besoldung der Lehrer znm Theil immer aus der Gemeindekaffe bestritten wird. Hoffentlich wir diese Beschränkung neu zu errichtenden Schm len, wo sie nöthig sind, kein Hinderniß in den Weg legen. (Frankfurt 16 Juni.) Soviel bis jetzt hier im Allgemeinen für die Bildung geschieht, sowie namentlich der Verein zur Unterstützung der Handwerkslehrlinge sür Frankfurt selbst und die sechs Stunden in seinem Umkreise gelegenen Orte die segenreichsten Folgen trägt, wie ferner die Herbeiziehilug tüchtiger Männer (wie früher des Herrn Di-. Creizenach, nun des Herrn Dr. Jost) den wissenschaftlichen Sinn immer »sehr zu heben geeignet ist, wie ferner die Einrichtung deS Andachtsaales auch die religiösen Bedürfnisse derjenigen znm Theile befriedigt, welche einen lebendigeren Gottesdienst wlutschen: so bleibt uns dennoch noch immer sehr Vieles zu wünschen übrig. Alles dieses ist nämlich blos geeignet, Hoffnungen zu erwecken für eine bessere Gestaltung der religiösen Verhältnisse, aber bietet noch keineswegs Etwas für die Verwirklichung derselben. Der Andachtssaal ist kein religiöses Institut, sondern bloß eine Zugabe zur Schulanstalt; und grade dadurch daß er für Manchen dennoch genügt, absorbirt er das Jnterressc für eine Verbesserung des eigentlichen Cultus, und die hiesige Synagoge ist daher noch immer in demselben zerfallenen Zustande wie vordem, und am Ende ist doch sie es, wo der eigentliche Gottesdienst gehalten wird. Frankfurt könnte ein Muster werden für alle andern Gemeinden und ist auch, seiner ganzen Stellung nach dazu bestimmt; aber jetzt steht cs in den meisten Beziehungen, die das religiöse Leben betreffen, weit hinter kleinen Gemeinden zurück. Die Verbesserungen, die vorgenommcn werden, sind nicht etwa durch den öffentlichen Willen veranlaßt, sondern Acußerungen einzelner durch wahre Herzensreligion ausgezeichneter Männer. — Eine Verbesserung ist auch die etwas geänderte Entricht tung der Trauung, die der Herr Rabbiner Trier jetzt stets mit einer sehr paffenden Anrede begleitet, und wobei er . Fragen au das Brautpaar richtet.. Es macht den erhebend--

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