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Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie · 1835-01-01 · Heft 2 · p. Seite 223

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Journal
Wissenschaftliche Zeitschrift für jüdische Theologie
Volume
1835
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1835-01-01
Page
Seite 223 (sequence 14)
Language
German
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Peter Beer, Leben u. Wirken d. Maimonives. 223 Nachtheilige Folgen für Thalmud und Lehre fürchteten vorzüglich die französischen Rabbinen von dem Streben, die Gründe der Gebote aufzusuchen, so wie sie von der Verbindung der Schulweisheit mit der Gotteslehre für die Folge Spaltungen und Verschiedenheit in den Glaubensansichten besorgten. So macht der Arzt Juda Alfachar in einem Briefe an David Kimchi unserm M. den Vorwurf: „In seinem F. d. V. sagt Maimonides, daß „die Verse der Schöpfung, wenn sich bei Aristoteles ein „nach den Gesetzen und Vorschriften der Logik fester Be- „weis für einen Urstoff fände, sich leicht von ihrer ge- „meinen Erklärung entfernen, und seiner Behauptung „gemäß deuten ließen, sowie dies mit mehreren Stellen, deren einfache Bedeutung die Körperlichkeit Gottes „in sich zu schließen scheine, wirklich geschehen sei; ebenso „dürfe man überhaupt keinem Verse, welcher einen Be- „weis gegen sich habe, geradezu folgen..... Jndeß ist es „bekannt, daß das, was sich (in der Schrift) auf Urstoff „oder Schöpfung bezieht, keine Vergleichung mit dem „vertragt, was die Körperlichkeit angeht. Denn hier „existiren viele Verse, die einander widersprechen...., „wobei denn unsre Weisen sagen, daß die göttliche Lehre „sich menschlicher Sprache zu bedienen pflege...; allein „hinsichtlich der Schöpfung unterstützen sich nur alle „Verse gegenseitig durch ihr Zeugniß...«, und hier ist „ein Beweis griechischer Philosophie nicht vermögend, „alles umzukehren." Der Arzt hält ihm nun die Unzuverlässigkeit philosophischer Schlußreihen vor, und drückt sich endlich in poetischer Weise über M. Verfahren folgendermaßen aus: „M. wähnte, Gotteslehre und Welt- „weisheit würden wie ein Zwillingspaar junger Nehlein 16 *

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