Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 5-6 (Mai 1930)
- Article
- Holzsynagoge aus dem 17. Jahrh. in Janow am Sereth [Illustration]
- Date
- 1930-05-01
- Page
- 261 (sequence 1)
- Language
- German
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/'/,-../„ Sr/mr,;/,•///. Tnmh.u Jlohsiinat/of/e aus dem 17. Juhrh. in Jaiww am Scrclh Blick auf die Süd- und \Ycsfwand T^as geschieht für die jüdischen Kiinstdenkmaler in Polen? Ks isl eine ebenso sonderbare wie hedauerliehe Erscheinung, dal.» d;is Interesse der Juden an der Erhallung jüdischer Kunsldenkmäler in den verschiedenen Ländern Iiis heule verhältnismäßig schwach ist. Immerhin geschieht in Deutschland. in der Tschechoslowakei, selbst in Üslerreich manches an!' diesem (iehiele von seilen der jüdischen (ieincinden sowohl als auch von Privaten, freilich mit wenig System und in den meisten Italien mit noch -weniger (ieldmitteln. (ian/ im Argen aber liegt es in dieser Hinsicht in Polen, obwohl doch gerade dieses (iebiel jüdischer Siedluni;', wo Juden, ebenso wie in den benachbarten Ländern, seil einigen Jahrhunderten, in gröberer Masse wohnen, über eine grobe Zahl verhüll nisinäbig aller und überaus wertvoller jüdischer Kunsldenkmäler. nicht nur künstlerisch hochstehender lvilualgegcuslände und in originaler Tradition gearbeiteter (irabslcine. sondern auch archib'klonisch eigenartiger Synagogen verfügt. Auch heult' noch besitzt das Land werlvolle, vielfach unschätzbare Denkmäler jüdischen Kunstschaffens auf allen bereits genannten (iebieten und es gehl nur darum, sich ihrer anzunehmen, ehe es zu spät ist. Daher isl es überaus verdienst voll, dal.i wenigstens in einer jüdischen (irol.lgemeinde Polens, in Lemberg, seil einigen Jahren eine Institution besteht, die sich mit der Erhaltung der Kunsldenkmäler befaßt. Im Jahre 1U2,") wurde über Initiative einiger angesehener Lemberger (iemeindemitglieder. darunter Doktor M. Appenzeler. Arch. Josef Aw in, Kabbiner Dr. Freund und Dr. M. Heu henslein.