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Menorah · 1930-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1930) · p. 206

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
8 (1930)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1930)
Article
Unsere Autoren : C. Leonard Woolley ; Frieda Weissmann ; Joseph Klausner ; Max Eisler ; Leib Schapiro ; Else Schubert-Christaller ; Kurt Wilhelm ; Heinrich Berl
Date
1930-05-01
Page
206 (sequence 1)
Language
German
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UNSERE AUTOREN Q LEONARD WOOLLEY hat als Leiter der Expedition der Universität Pennsylvania und1 des British Museum die wundervollen Goldschätze der Königsmelropole von Ur gefunden, aus der ältesten Zeit der menschlichen Geschichte, eine Schöpfung des begabten Volkes der Sumerer. Seine Grabung war nicht allein vom Glück begünstigt, sie zeichnete sich besonders durch ihre zielbewußte und systematische Methode aus. Woolley hat seine Funde und seine Schlußfolgerungen in einer Reihe von verschiedenen englischen Zeitschriften und in Buchform — Vor 5000 Jahren; Ausgrabungen von Ur iChakläa); Geschichte und Leben der Sumerer. Mit 17 Kunstdruekhifeln und 10 Textabbildungen, Franckhsche Verlagsbuchhandlung Stuttgart — in weitestem Maße bekannt gemacht. PRIEDA WEISSMANN, Schriftstellerin und Bibliotheksbeamtin in Breslau: „Was könnte man von mir berichten? — Da ist ein Mensch, der seine Sache schnitt — gern, denn sie wächst aus dem Leben und dient dem Leben; dem immer gegenwärtig ist, daß .Tüdischsein Schicksal bedeutet, immer noch lastendes, auszeichnendes, unvergleichlich teures Schicksal. Und dem aus diesem Schicksal seine Kräfte steigen. F. W." JOSEPH KLAUSNER, Professor für moderne hebräische Literatur an der Universität Jerusalem, geboren 1874 in Olkeniki (Gouv. Wilna). Zahlreiche Arbeiten und Bücher über Literatur-, allgemeine und jüdische Geschichte und Philosophie in russischer und hebräischer Sprache. „Jeschua hanozeri" erschien 1922 in Jerusalem in hebräischer Sprache, erregte großes Aufsehen und wurde scharf angegriffen. Die englische Übersetzung besorgte der anglikanische Bischof von Jerusalem. Dr. Danby, die deutsche Übersetzung, aus der wir einen Abschnitt veröffentlichen, ist soeben erschienen. JQR. MAX EISLER, Universilälsprofessor in Wien, widmet in unserem Blatte eine Artikelserie den Problemen der modernen jüdischen Kultbaulen (s. Nr. 3/4 ex 1929). J^EIB SCHAP1RO, 1882 in Südrußland geboren, wanderte nach den Pogromen ■der Jahre 1904 bis 190(> nach Amerika aus, wo er ein Wanderleben führte. 1909 debütierte er mit einer Skizzenreihe „Meerfahrt", der bald darauf ein Band ..Novellen" folgte. Schapiro betätigte sich nachher noch schriftstellerisch und publizistisch, wurde dann Farmarbeiter. Drei seiner Novellen sind in deutscher Übersetzung in der „Weltbücherei" (Weltverlag, Berlin, 1920) erschienen. gLSE S C II U B ERT- CUR I ST ALLER; die Legende: „Mose und das Böekchen" ist der Sammlung: Jüdische Legenden, verlegt bei Eugen Salzer, Heilbronn, entnommen. £)R KURT WILHELM, Rabbiner in Dortmund, früher Landesrabbiner in Braunschweig, veröffentlichte in der Menorah bereits mehrere Arbeilen über jüdische Kunstdenkmäler in Deutschland (s. Nr. 3/4 ex 1929). J-JEINRICH BEHL, Karlsruhe. Der Aufsatz ..Die Juden in der modernen Musik" ist der letzte in der hier veröffentlichten Folge: ..Das Judentum in der Musik" (s. Nr. 9/10 ex 1929). DIE DARSTELLUNG DER SYNAGOGE AMSTERDAM-OST. die im vorigen Heft begonnen wurde, soll im nächsten zu Ende geführt und damit das Problem des modernen Tempelbaues wieder aufgenommen werden. Die Redaktion. MITTEILUNGEN ZUR JÜDISCHEN VOLKS¬ KUNDE, herausgegeben von Dr. Max Grunwald. Der soeben erschienene 31. und 32. Jahrgang enthält Beiträge von: Rabb. Dr. S. Bamberger, Mendel Elkin, Dr. Max Grunwald, Dr. Viktor Kurrein, Prof. Dr. A. Mamorstein, J. Pulner. Zu beziehen durch die Verwaltung der Menorah (RM 3-50).

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