Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 8 (1930)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1930)
- Article
- Über jüdische Friedhofkunst und Grabbauten in Palästina
- Date
- 1930-03-01
- Page
- Seite 152 (sequence 14)
- Language
- German
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152 M ENOR A II (Abb. 16). Beide sind Kuppelbauten. Die Pen- (Ie 111it'k11 p]>e111 mit den Fenslertambouren werden von vier Pfeilern gelragen. Im erslgenannten Bauwerk sind es freistehende Säulen, die das Mittelquadrat von dem J ^HS^HHHI\ \,'flMMHar auch quadratischen. . ^^^mmm^ JSP*?|kP^ konzentrischen Eingang abteilen. In der zweiten Grabsynagoge sind die Kuppelst ülzen eingebaut, so daß sie gleichzeitig zu Wandpfeilern w u rd cm. V m d i e G rabsü 1 e gruppieren sich die im Laute der .1 allrhlinderte entstandenen Zubauten. Auch bei diesen beiden Hau werken ist ihre erste Bauperiode nurganz unsicher zu bestimmen. In allen besprochenen Grabbauten ist die auschließliche Betonung des Zentralbaues das Verbindende und für Jahrtausende das Bichtungangebende. Zum Schluß noch eine Bemerkung. Ich wollte in der vorliegenden Arbeit die ..Stilfrage" gar nicht berühren. Meine Aufgabe bestand darin, den roten Faden in der Entwicklung der jüdischen Friedhofskunsl in Palästina zu erfassen. Die gar nicht wesentliche, nur in Einzelheiten hie und da zutage freiende fremde stilistische Einwirkung in einzelnen Zeilperioden scheint mir eine Sache zweiten Banges zu sein, die auf die ausgesprochen jüdische1 Baumbildung keinen Einfluß ausgeübt hat. Dasselbe gilt um so mehr auch von den verschiedenen Grabsteinformen mit ihrer so charakteristischen Gesamtrhythmik: hier läßt sich überhaupt, auch in den Einzelheiten, kein fremder Eintluß nachweisen. ' ' Abb. 16. Die mit reichen Votivlampen geschmückte (Brabecke in der Sijnayorje H. Meir Baal Planes in Tiberias