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Menorah · 1930-03-01 · Heft 3-4 (März 1930) · p. 139

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
8 (1930)
Issue
Heft 3-4 (März 1930)
Article
Eine Grabkammer in den sogenannten "Königsgräbern" in Jerusalem [Illustration]
Date
1930-03-01
Page
139 (sequence 1)
Language
German
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Abb. 1. Eine Gtabkammer in den sogenannten .,Köni</s<jrtiI)crn' in Jcriisalem Unten ist die umlaufende Hank sichtbar ÜBER JÜDISCHE FRIEDHOFKUNST UND GRABBAUTEN IN PALÄSTINA oweit wir heule die Entwicklung der jüdischen Friedhofskunst in ^7 I Iii st i nn in dem Jahrtausende währenden Zeilabschnitt übersehen können, läl.U es sich gleich feststellen, daß sich dieselbe schon in ihren Anfängen in zwei verschiedenen Richtungen bewegte: es bildete sich einerseits die Kelsengriiberarchiteklur aus, anderseits entslanden oberirdische (irabmonumente und Friedhöfe. Die beiden Hauplrichlungen blieben nicht vollkommen scharf voneinander gelrennt, sondern weisen so manche verbindende Zwischenstadien und Übergänge auf, die sich in den letzten .Jahrhunderten zu einem eigenen, dritten Typus, dem der Grabsynagoge, verdichtet haben. Wir wollen hier diese drei Richtungen besprechen. öeit uralten Zeiten war es beliebt, die Toten in Höhlen zu bestatten. Die leicht verschließbare und auffindbare Höhle eignete sich besonders gut für Familiengrüfte. So kaufte zum Beispiel Abraham die Höhle Machpelah bei Hebron zu diesem Zweck. Im Laufe der Zeiten und nach Maßgabe der zur Verfügung stehenden Mittel begnügte man sich nicht mehr mit der Benützung der \ on Jakob P i n k e r t e I cl Felseng raber

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