Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 7 (1929)
- Issue
- Heft 11-12 (November 1929)
- Article
- Ein moderner Tempel in Amsterdam
- Date
- 1929-11-01
- Page
- Seite 560 (sequence 2)
- Language
- German
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MENO R A II Blick gctjcn die Milte mit Memor und <jc<jcn die Iraueivjuleric östlichen Wesens, die durch ihre Eage. ihre Menschenmischung und Stimmung für das Prahlern des neuen Tenipelba ues ganz besonders geeignet und empfindlich isl. Und sie leben, ohne viel davon /.u wissen oder ohne sich vorderhand viel darum zu kümmern, in (»iiier Sladi. die nun schon sei! heinahe zwanzig Jahren ein Vorort jüdischer Archileklur geworden isl. Von dieser bedeutenden, uns alle zur Aufmerksamkeit und die Vorstände unseres Gemeinwesens noch zu elwas mehr verpflichtenden Talsache, hal man bisher nur ein einziges Mal in angemessener Weise Gebrauch gemacht. Das geschah 1924 in Ilietzing. als man dorl iür eine neue, nun bald leidige Synagoge einen Wettbewerb ausschrieb, der so abgefaßt war. dal.» auch die in solchen Dingen - mit gutem Recht —- heikleren modernen Architekten sich beledigen konnten. Und diese erste einwandfreie Ausschreibung hal dann auch den ersten einwandfreien Erfolg gehabt. Wir haben ihn schon seinerzeit in unseren Heften gestreift, und was darüber noch zu sagen wäre, soll demnächst gesagt werden, bis der iliclzinger Hau vollendet ist. Heule mir als Vorbereitung für den Gedankengang, den die1 neue Amsterdamer Synagoge wachruft, eine kurze Wiener Erinnerung. Denn man wird die — für ms —- ungewöhnliche Erscheinung des holländischen Ran-