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Menorah · 1929-09-01 · Heft 9-10 (September 1929) · p. 438

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
7 (1929)
Issue
Heft 9-10 (September 1929)
Article
Unsere Autoren : Jacob de Haas ; Erich Toeplitz ; Avigdor Hameiri ; J. Zynger ; Heinrich Berl ; Bertha Badt-Strauss
Date
1929-09-01
Page
438 (sequence 1)
Language
German
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UNSERE AUTOREN JACOB DE HAAS, 1872 in London geboren, Sekretär Herzls, führendes Mitglied der Zion. Organisation in USA. — Herausgeber der Zeitschriften „Maccabaean" und ,,Je\vish Advocate". Verfasser einer Herzl-Biographie (englisch), 1928 erschienen, lebt derzeit in New York. Jj^RICH TOEPLITZ, Kustos am Museum jüdischer Altertümer in Frankfurt a. M., leitet die Gesellschaft für Erforschung jüdischer Kunstdenkmäler, Herausgeber der Notizblätter dieser Gesellschaft, Mitglied der Gesellschaft der Wissenschaften in Marburg a. d. L., ständiger Mitarbeiter unseres Blattes. ^VIGDOR HAMEIRI. Er ist einer von den unruhvollsten, stürmendsten aus der jüngeren Garde neuhebräischer Dichter auf dem Boden Erez Jisraels. In Ungarn geboren, lebt Hameiri jetzt, 37 Jahre alt, in Tel Awiw. | J. ZYNGER ist im Jahre 1893 in Bilgorej (Kreis Lublin) als Sohn eines Rabbiners geboren, widmete sich bis zu seinem 17. Lebensjahre dem Talmudstudium und war dann in verschiedenen Berufen tätig. Nach der russischen Revolution ging er für einige Jahre nach Rußland, wo er seine ersten literarischen Arbeiten veröffentlichte, insbesondere aber seine längere Erzählung „Perl", die ihn mit einem Schlage berühmt machte. Seither gilt er als einer der begabtesten jüdischen Schriftsteller und ist bisnun mit folgenden bedeutsamen Werken hervorgetreten: „Perl und andere Erzählungen"; „Erdwej" (Drama); ,.Oif fremder Erd" (Erzählungen); „Schtol yn ajz'n" (Roman); ,,Najrußland" (Reisebild). Lebt zurzeit als Schriftsteller und Berichterstatter des „Jewish Daily Forward" (New York) in Warschau. HEINRICH BERL, Dozent für Musikwissenschaft (Akustik, Ästhetik, Philosophie) an der Badischen Hochschule für Musik in Karlsruhe. Neben einer Reihe dichterischer und philosophischer Publikationen ist das Buch: „Das Judentum in der Musik" erschienen, das den Titel: „Die asiatische Krise in der europäischen Musik" tragen sollte und später einmal tragen wird. Umfangreich'1 Vorarbeiten zu einem „Lehrbuch der Akustik' . „Lehrbuch der Musikästhetik" und vor allen Dingen zu einer umfassenden „Philosophie der Musik" liegen vor und bedürfen nur der letzten Redaktion. Die drei Aufsätze „Zum Problem einer jüdischen Musik", welche von dieser Monatsschrift in dankenswerter Weise veröffentlicht werden, sind aus dem ersten Entwurf: „Das Judentum in der Musik" (19211 beinahe vollkommen unverändert entnommen. Davon ist so gut wie nichts in die gleichnamige Publikation aufgegangen. Ihre Einteilung ist: L Die Juden in der antiken Musik (ist erschienen). Prophetismus — Vokalmusik — Instrumenlallechnik. IT. Die J u d e n i n d er r o m antischen Musik (erscheint in dieser Nummer). Meyerbeer — Mendelssohn — Ottenbach. III. Die Juden in der modernen Musik (wird erscheinen). Bizet -- Mahler — Schönberg. Außerhalb des musikwissenschaftlichen Gebiets erstrecken sich die Arbeiten des Autors auf die allgemein kulturphilosophischen Manuskripte: „Geist der Zeit", „Der neue Messianlsmus", „Romantische Charakterologie", „Das neue Wellbild", „Die Weltsendung der Deutschen im 20. Jahrhunderl". Schließlich ist der Verfasser Gründer und wissenschaftlicher Leiter der „Gesellschaft für geistigen Aufbau4"' und des „Instituts für Menschenkunde" in Karlsruhe. ßERTHA BADT-STRAUSS, Dr. phil., studierte in London, Berlin, Breslau, München und promovierte in Breslau mit einer Arbeit über Annette von Droste. Hauptwerke: Annette von Drosle-HülshofT, Werke (Krit. Ausgabe, G. Müller, München); „Rahel und ihre Zeit" (E. Rentsch, München); „Profiat Duran" (Übertragung ins Deutsche, Jüd. Bücherei. Gurlitt, Berlin); „Süßkind von Trumberg", Minnelieder (Jüd. Bücherei, Gurlitt, Berlin): (Fortsetzung siehe Seite 53b,)

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