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Menorah · 1929-05-01 · Heft 5-6 (Mai 1929) · p. 234

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
7 (1929)
Issue
Heft 5-6 (Mai 1929)
Article
Unsere Autoren : I. Kinow [Nachricht]
Date
1929-05-01
Page
234 (sequence 1)
Language
German
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UNSERE AUTOREN I. KLINOW, siehe Nr. 3/4 dieses Jahrgangs. QSKAR JELLINEK: „Ich bin in Brünn geboren und lebe seit der Absolvierung des Gymnasiums in Wien. Hier veröffentlichte ich als Student ein kleines Buch über das Burgtheater und Gedichte in Zeitschriften. Ich trat dann in den Justizdienst, arbeitete an einem Roman und rückte, als der Krieg ausbrach, ein. Nach dem Kriege war ich noch durch kurze Zeit im Richteramt tätig, dann widmete ich mich ganz dem Schrifttum. Getrieben, jene Beziehungen zwischen den Menschen zu gestalten, die überzeitlich und immergültig sind, hatte ich in den literarischen Verhältnissen der Nachkriegszeit einen schweren Stand, bis meine mährische Novelle ,.Der Bauernrichter" in einem Wettbewerb, den eine reichsdeutsche Zeitschrift veranstaltete, um die Meisterschaft in der Kunst der Novelle zu fördern, unter zweieinhalbtausend Einsendungen den Preis errang. Als nächste Erzählung veröffentlichte ich eine Novelle aus dem österreichischen Bauernkrieg, die ,,Mutter der Neun". Aber die Gestalten noch anderer Mütter stiegen in mir auf: der Mutter Christi und der Mutter des Barabbas; später trat das Bild eines Schulkollegen hinzu, der wegen blasphemischer Äußerungen in einem Schulaufsatz aus dem Gymnasium ausgestoßen wurde und in den Tod ging. So spannen sich mir die Fäden zu meiner Erzählung „Der Sohn". J^UDWIG BATÖ, Schriftsteller in Wien, 1886 in Dolnykubin (Tschechoslowakei) geboren. 1915 bis 1921 Mitherausgeber des „Jüdischen Nationalkalenders" und „Jüdischen Almanachs". Seine Arbeiten sind hauptsächlich der jüdischen Geschichte gewidmet, die er durch lebendige Darstellung dem Leser nahebringen will. 1928 erschien im Phaidonverlag (Wien): „Die Juden im alten Wien." Batö ist Mitarbeiter der „Encyclopaedia Judaica" und verschiedener jüdischer Zeitschriften. pAULA ARNOLD, geboren 1885 in Wien als Tochter des Anglisten Leon Kellner, der dann Freund und Mitarbeiter Herzls wurde. Sie studierte in Wien Anglistik. Schreibt Englisch und Deutsch, meist für amerikanische Blätter. Außer philologischen Arbeiten und Übersetzungen (aus dem Deutschen ins Englische und umgekehrt) sind erschienen: „Austria of the Austrians" (bei Pitman & Son, London) und verstreut zahlreiche Artikel kulturpolitischen und literarhistorischen Inhalts sowie Novellen. Lehrerin am Chajes- Realgymnasium in Wien. A LFRED GROTTE, Professor Dr. Ing., Architekt und Staatl. Studienrat in Breslau, geboren 1872 zu Prag, wro der Name Grotte seit 1541 urkundlich erscheint. Herausgeber einer Reihe von wissenschaftlichen Werken über jüdischen Sakralbau und Grabmalkunst der Juden und Christen. Ständiger Mitarbeiter der preußischen Ministerialzeitschrift „Denkmalpflege und Heimatschutz" sowie anderer wissenschaftlicher Zeitschriften. Als Architekt Erbauer mehrerer Synagogen und verschiedener öffentlicher Gebäude, Villen usw. Von 1914 bis 1919 nebenamtlich Baumeister der Synagogengemeinde in Posen. Mitarbeiter am „Jüdischen Lexikon". ILL PLESS, geboren zu Friedland in Mecklenburg, studierte an verschiedenen deutschen Universitäten Jus, Philosophie und Kunstgeschichte. Nach kurzer juristischer Praxis jetzt Schriftsteller urnd Mitarbeiter der großen Berliner Tagespresse (Ullsteinkonzern), auswärtiger Journale, sowie Redakteur am Gemeindeblatt der Jüdischen Gemeinde Berlin. "\/yiLLIAM SCHACK, geboren 1898 in Brooklyn, studierte und lehrte an der Cornell University Chemie. Jetzt widmet sich Schack der Publizistik, ist Mitarbeiter an englisch-amerikanischen Blättern. Die hier veröffentlichte Skizze verdankt einer Reise Schacks durch Palästina ihr Entstehen. "JOSEF HEUMANN, geboren 1870 in Tarnow, wird nach Beendigung seiner Studien Kaufmann, betätigt sich publizistisch meist auf volkswirtschaftlichem Gebiete und ist Mitarbeiter zahlreicher polnischer Zeitungen. Wirkt als führendes Mitglied verschiedener kaufmännischer Vereinigungen wie auch als Kultusrat für jüdische Interessen. (Fortsetzung siehe Seite 323.) W

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