Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 7 (1929)
- Issue
- Heft 3-4 (März 1929)
- Article
- Die Braunschweiger Gebetbuchhandschriften
- Date
- 1929-03-01
- Page
- 153 (sequence 1)
- Language
- German
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pr~ >-5*" 'H * ^iirn toS" nto t di^ddS^ t! Die Braunschweiger Gebetbuchhandschriften nlätflich des 200jährigen Bestehens clor jüdischen Gemeinde zu f~\ Braunschweig am 27. Februar 1907 hat der verewigte Landesrabbiner Dr. G. Rülf aul' die Kiinslschälze hingewiesen, die die Gemeinde ihrem Begründer, dem Hofagenten Alexander David zu verdanken hat und hat auch die ßraunschweiger Gebelbuchhandschriften kurz gewürdigt1). Die Handschriften stammen aus der ersten Hälfte des 18. .Jahrhunderts und gehören der Nachblute der jüdischen Handschriflenilluminalion an. Schon längst halte1 die Druckerpresse die fruchtbare Kunst fertigkeil der jüdischen liandschriflenschulen Überlingen, jedoch als Luxusausgaben schätzte man Erzeugnisse dieses Spätlingstriebes der Schreiberkunst"" und es fanden sich, wie David Kaufmann in seiner Abhandhing ..Zur Geschichte der jüdischen Mandsehriflenillustrationen***-) bei der Darstellung dieses Zweiges der jüdischen Kleinkunst hervorhob, verständnisvolle Mäzene, die solche kalligraphischen Meisterleislungeii förderten und pflegten. So hatte auch der kunstsinnige Alexander David zum Gebrauch in seiner Privatsynagoge bei einem begabten Künstler, dem Schreiber und Zeichner Isaak Eisik aus Jestädt bei Eschwege in Hessen, eine Machsorperganienlhandschrifl anfertigen lassen, die in zwei goldgepreßte Foliobände aus rotem Saffianleder gebunden ist. Jeder Band wird durch zwei kunstvoll gearbeitete Messingschlieüen zusammengehalten. Ein \ oii Dr. Kurt \\ i 1 h e I m